Die Stadtverwaltung von Asunción bereitet Notunterkünfte und Notfallprotokolle für einen möglichen Hochwasserfall des Río Paraguay vor

Die Stadtverwaltung von Asunción bereitet in Abstimmung mit dem Nationalen Amt für Katastrophenschutz (SEN) vorübergehende Unterkünfte und Notfallprotokolle vor, da ein Hochwasser des Paraguay-Flusses droht. Der aktuelle Pegelstand beträgt 3,15 Meter und könnte bis Ende des Monats auf 3,80 bis 4 Meter ansteigen.

Die Stadtverwaltung von Asunción treibt die Erarbeitung von Notfallprotokollen und die Einrichtung vorübergehender Unterkünfte voran, um die Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño bewältigen zu können. Auf Anweisung von Oberbürgermeister Luis Bello setzt die Generaldirektion für Katastrophenrisikomanagement und -minderung (DGRRD) präventive Maßnahmen in Abstimmung mit dem Nationalen Amt für Notfälle (SEN) um, um Familien zu schützen, die in den Ufergebieten der Hauptstadt leben.

Der aktuelle Pegelstand des Río Paraguay bei Asunción liegt bei 3,15 Metern, weshalb der Warnstatus und die permanente Überwachung der hydrologischen Indikatoren aufrechterhalten werden. Berichte prognostizieren, dass der Wasserstand bis Ende dieses Monats als kritisch eingestufte Werte zwischen 3,80 und 4 Metern erreichen könnte, ein Szenario, das die sofortige Aktivierung der Evakuierungsprotokolle erfordern würde.

„Wir bereiten das gesamte erforderliche Szenario vor, um unser Notfallprotokoll aktivieren und die Sicherheit der Menschen schützen zu können, die in den gefährdeten Gebieten der Stadt Asunción leben", erklärte Eduardo Olmedo, Einsatzleiter der Erstreaktionseinheit. Die Strategie priorisiert die Eignung und Vorbereitung kommunaler Grundstücke als organisierte Zufluchtsorte, um die Entstehung improvisierter Siedlungen auf Straßen und öffentlichen Plätzen zu verhindern.

Je nach Ausmaß der Überschwemmung ist vorgesehen, erneut auf Kooperationsvereinbarungen mit privaten Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zurückzugreifen, die bei früheren Ereignissen bereits zusammengearbeitet haben. Der aktuelle Schwerpunkt liegt jedoch darauf, die Nutzung öffentlicher Räume zu optimieren. Die DGRRD verfügt bereits über Grundversorgungslager für die erste Hilfe, darunter Wellbleche, Matratzen und warme Kleidung für Familien, die gegebenenfalls evakuiert werden müssen.

Quellen (2)

Aktualisiert: 03.06.2026, 09:37