Drei Generationen paraguayischer Tänzerinnen sterben bei Busunfall in Santa Catarina

Drei Generationen einer paraguayischen Familie, Mitglieder einer Tanzschule, die einen internationalen Wettbewerb in Gramado gewonnen hatte, kamen ums Leben, und Dutzende wurden verletzt, als ihr Bus auf der Rückreise nach Paraguay in Santa Catarina verunglückte. Die paraguayische Regierung rief daraufhin Trauer aus und mobilisierte Hilfsmaßnahmen.

Drei Generationen paraguayischer Tänzerinnen sterben bei Busunfall in Santa Catarina
KI-generierte Illustration.

Drei paraguayische Frauen aus derselben Familie kamen bei einem tragischen Unfall eines Busses des Unternehmens La Guaireña im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina ums Leben. Das Fahrzeug, das 67 Passagiere beförderte, war auf dem Rückweg nach Paraguay, nachdem die Tanzakademie Bethania aus Colonia Independencia im Departement Guairá an einem internationalen Tanzwettbewerb in Gramado teilgenommen hatte.

Die tödlichen Opfer wurden identifiziert als Nelly Peralta de Rojas, Blanca Chamorro Resquín und ihre achtjährige Tochter Guadalupe Garcete Resquín, alles Mitglieder der Künstlergruppe. Mehrere andere Passagiere wurden verletzt, einige schwebten in kritischem Zustand, und wurden in Krankenhäusern in den Städten Maravilha, Santa Teresita und São Miguel da Boa Vista behandelt.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch auf der Bundesstraße SC-492 zwischen Maravilha und São Miguel da Boa Vista. Zeugen berichteten, der Bus sei nach einem Kontrollverlust des Fahrers heftig umgekippt. Die Präsidentin der Akademie, Liz, die sich im Fahrzeug befand, erklärte, der Fahrer habe eine mögliche mechanische Bremsstörung erwähnt.

Das paraguayische Ministerium für Bildung und Wissenschaften (MEC) gab eine Erklärung ab, in der es seine tiefe Betroffenheit und Solidarität mit den Familien der Opfer und der gesamten Gemeinschaft von Colonia Independencia zum Ausdruck brachte. Die Behörde hob hervor, dass die Delegation bei dem internationalen Wettbewerb den Preis für die beste Akademie der Veranstaltung gewonnen hatte.

Der Bezirk Independencia verhängte eine dreitägige offizielle Trauerzeit, wobei die Flaggen auf halbmast gesetzt wurden. Die Senatorin Esperanza Martínez forderte die paraguayische Regierung auf, alle notwendigen Ressourcen bereitzustellen, um den Opfern zu helfen und die Rückkehr der Verletzten in ihr Heimatland zu gewährleisten.

Quellen (3)

Aktualisiert: 17.07.2026, 01:30