Tinku Marka plantellt Tournee durch Paraguay nach Festivalerfolg

Die argentinische Gruppe Tinku Marka, bekannt für ihre Fusion von alter und zeitgenössischer Musik, hat Pläne für eine Tournee durch Paraguay angekündigt, einschließlich Städten wie Asunción, Encarnación und Ciudad del Este. Die Band wurde beim Festival des Río Paraguay 2025 als „Offenbarung der Nacht“ ausgezeichnet.

Das argentinische Vokal- und Instrumentalensemble Tinku Marka, das seit über zwei Jahrzehnten lateinamerikanische Rhythmen fusioniert, hat den Wunsch geäußert, auf die paraguayischen Bühnen zurückzukehren. Nachdem es beim Festival des Río Paraguay in Concepción im Jahr 2025 als „Offenbarung der Nacht“ ausgezeichnet wurde, möchte die Gruppe ihre Verbindung zum lokalen Publikum durch eine Tournee festigen, die wichtige Bühnen in Asunción, Encarnación und Ciudad del Este erreichen soll.

Gegründet im Jahr 2005 auf der Grundlage der andinen Folklore, hat sich Tinku Marka künstlerisch weiterentwickelt und Genres wie die chilenische Cueca, die argentinische Chacarera sowie paraguayische Polkas und Galopps integriert. Das föderale Wesen der Gruppe spiegelt sich in der Herkunft ihrer Mitglieder wider, die aus den Provinzen Misiones, Entre Ríos, Jujuy und Corrientes stammen. Der Name „Tinku Marka“ stammt aus dem Quechua und bedeutet „Treffen der Völker“ oder „Volk der Begegnung“, ein Konzept, das ihre kollektive Identität definiert.

Das musikalische Angebot der Gruppe verwebt die Trockenheit der andinen Texturen mit der Klangfarbe der amerikanischen Küste. Nach Angaben der Sprecher Hugo Lavooy und Lucas Guanuco ist die Absicht zu zeigen, dass Traditionen nicht statisch sind, sondern lebendige Elemente, die die Kraft einer Stadionband annehmen können, ohne die akustische Wurzel der Quena oder des Charangos zu verlieren. Diese kulturelle Mischung erstreckt sich auch auf die Bühnenkleidung, die Stoffe umfasst, die in Zusammenarbeit mit paraguayischen Kunsthandwerkerinnen hergestellt wurden und die lokale Textilarbeit würdigt.

Im Laufe ihrer 21-jährigen Karriere hat die Gruppe – zu der auch Abel Kottwitz, Gonzalo Quinteros, Alejandro De Olivera, Mario Arrúa, Ezequiel González und José Luis Castillo gehören – Auszeichnungen bei argentinischen Wettbewerben wie dem Pre Cosquín de Oberá und dem Nationalen Festival der Musik des Litoral gesammelt. Sie teilte sich auch die Bühne mit Künstlern wie León Gieco, Soledad Pastorutti, Abel Pintos und der Grupo Generación de Villarrica.