Während Olimpia um die Chance auf den Einzug in die nächste Runde der Copa Sudamericana kämpft, sieht sich der Verein mit einem trostlosen Anblick seines alten Stadions konfrontiert, das zu einer Brachfläche geworden ist. Der Bau des künftigen Estadio Osvaldo Domínguez Dibb, das für die Weltmeisterschaft 2030 versprochen wurde, liegt im Verzug.
Federación Internacional de Fútbol Asociado
Organismo rector del fútbol mundial, mencionado en el testimonio de Ramón González Daher.
Die Staatsanwaltschaft Paraguays hat am Montag 6 Jahre Haft für den ehemaligen Sportfunktionär Ramón González Daher beantragt, der beschuldigt wird, 2021 unter Eid gelogen zu haben, während eines Verleumdungsprozesses, der vom CONMEBOL-Präsidenten Alejandro Domínguez angestrengt wurde. Die Verteidigung behauptet, der Angeklagte habe einen freiwilligen Rücktritt vom Vizepräsidentenamt des paraguayischen Fußballverbandes (APF) erfunden, aber offizielle Dokumente zeigen, dass er abgesetzt wurde, weil er eine Integritätsprüfung nicht bestanden hatte.
Conmebol-Präsident Alejandro Domínguez ist intern angezeigt worden, weil er angeblich mehr als 5 Millionen Dollar aus Geldern erhalten haben soll, die im Zuge des FIFAGate-Skandals zurückgeholt wurden. Die Anzeige wurde vor über einem Jahr beim Ethikkomitee der FIFA eingereicht, und der Weltfußballverband soll von dem Fall gewusst haben.
Staatsanwältin Andrea Vera beantragte am Montag (18.) die Verurteilung des ehemaligen Sportfunktionärs Ramón González Daher zu 6 Jahren Haft wegen Falschaussage während der Schlussplädoyers des Prozesses. González Daher, der bereits eine 15-jährige Haftstrafe wegen schweren Wuchers, Geldwäsche und falscher Anzeige verbüßt, wird beschuldigt, in einer Aussage aus dem Jahr 2021 über die Gründe seines Ausscheidens aus dem Paraguayischen Fußballverband (APF) gelogen zu haben.
Alejandro Domínguez, Präsident der Conmebol und FIFA-Vizepräsident, sieht sich einer internen Ethikbeschwerde gegenüber, die behauptet, er und ein weiterer hoher Funktionär hätten mehr als 5 Millionen US-Dollar aus Geldern erhalten, die aus dem Korruptionsskandal von 2015 zurückgewonnen wurden. Die Beschwerde kommt kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 und wirft Fragen zur Transparenz der FIFA-Ethikkommission auf.