Der Oberste Gerichtshof wies die Berufung des Ex-Gouverneurs Hugo Javier González ab und machte damit seine zehnjährige Haftstrafe wegen Veruntreuung von Pandemiemitteln rechtskräftig, während seine Verteidigung eine neue Klage zur Aufhebung des Urteils ankündigte.
Hugo Javier
Pytagua-Berichterstattung zu Hugo Javier.
Eine Berufungskammer hat die mündliche und öffentliche Verhandlung gegen den ehemaligen Gouverneur des Departamentos Central, Hugo Javier González, und weitere Angeklagte wegen mutmaßlicher Veruntreuung von mehr als 18,3 Milliarden Guaraní aus öffentlichen Mitteln bestätigt. Der Prozess soll am 3. Februar 2027 beginnen.
Die Strafkammer des Obersten Gerichtshofs wies die Ablehnung der Verteidigung von Hugo Javier González gegen das Berufungsgericht zurück und ermöglicht dem Kollegium die Prüfung der Beschwerde gegen die Anhebung zum mündlichen Verfahren im Fall des mutmaßlichen Veruntreuung von 18.384 Millionen Guaraní aus der Gobernación de Central.
Oppositionsabgeordnete in Paraguay kritisieren den Generalrechnungshofkontrolleur Camilo Benítez und behaupten, er berufe sich auf eine angebliche Lücke im Gesetz 5189/14, um Sanktionen gegen Behörden zu vermeiden, die keine Gehälter von Angestellten offenlegen, wie etwa die binationalen Unternehmen. Sie werfen ihm selektive Prüfungen und eine stillschweigende Duldung der Regierung Cartes/Peña vor.