Das Instituto de Previsión Social (IPS) und die Dirección Nacional de Ingresos Tributarios (DNIT) haben eine Vereinbarung zur Datenabgleichung von Finanz- und Steuerinformationen unterzeichnet, um die Einnahmen der Sozialversicherung in Paraguay zu steigern sowie Betrug und informelle Beschäftigung zu bekämpfen.
Óscar Orué
Pytagua-Berichterstattung zu Óscar Orué.
Das Colegio de Contadores del Paraguay hat die DNIT – Paraguays Steuer- und Zollbehörde – aufgefordert, eine technische und öffentliche Debatte über die Resolution Nr. 49/2026 und ein mögliches Gesetzgebungsvorhaben zu führen, die die Gewinnrücklagen von Unternehmen betreffen. Der Berufsverband bemangelte mangelnde Klarheit bei den Vorschriften und forderte formelle Erläuterungen, bevor die Maßnahmen weiter vorangetrieben werden.
Der Direktor der Steuerbehörde Paraguays, Óscar Orué, erklärte, dass die Allgemeine Verordnung DNIT Nr. 49/2026 weder eine neue Abgabe schaffe noch die Nutzung von Unternehmensrücklagen einschränke, sondern vielmehr die Transparenz und Kontrolle über Herkunft und Verwendung der angesammelten Gewinne verbessern solle.
Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF) und die Nationale Steuerverwaltung (DNIT) haben neue Schätzungen zu Einnahmen und Ausgaben begonnen, um zu entscheiden, ob die derzeit auf 1,5 % des BIP festgelegte Defizitobergrenze angehoben werden muss. Der Schritt erfolgt, nachdem die Einnahmen im ersten Quartal hinter den Erwartungen zurückblieben, während das kumulierte Defizit bereits 0,8 % des BIP und das annualisierte Defizit 2,2 % erreicht.
Die starke Aufwertung des Guaraní gegenüber dem Dollar, mit einem Wechselkurs nahe G. 6.000, verringert die Bemessungsgrundlage für Importsteuern und setzt die Einnahmen der Nationalen Steuerbehörde (DNIT) unter Druck. Direktor Óscar Orué erklärt, dass das Importvolumen in Dollar bis April zwar um 5,2 % gestiegen sei, die Abwertung des US-Dollars um 20,5 % die Bemessungsgrundlage in Guaraní jedoch um 16,2 % habe sinken lassen, was vor allem den Zollanteil betreffe. Die DNIT hält an ihrer Steuerprognose für 2026 fest und setzt auf verstärkte Kontrollen und bessere Ergebnisse bei den internen Steuern, um die Verluste auszugleichen.