Der Cybersicherheitsexperte Miguel Ángel Gaspar warnte vor der kritischen Lage der digitalen Sicherheit in Paraguay und plädierte für die dringende Umsetzung von Maßnahmen zur Bewältigung des wachsenden Risikos von Cyberangriffen und digitaler Spionage durch ausländische Akteure.
Gaspar betonte, dass der Mangel an technologischen Garantien sogar die Anziehung von Investitionen beeinträchtigen könnte, da Investoren rechtliche und technologische Sicherheit suchen. Er bestand auf die Notwendigkeit, einen verbindlichen regulatorischen Rahmen zum Schutz von Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen vor digitalen Bedrohungen zu schaffen.
Als grundlegende Maßnahme empfahl der Experte die Verwendung robuster Passwörter, um das Risiko von Datenverletzungen zu verringern. Er erwähnte auch Operationen der Wirtschafts- und Regierungsspionage, die Ländern wie China, Nordkorea, Kuba und Venezuela zugeschrieben werden.
Gaspar hinterfragte zudem die Installation von Routern chinesischer Herkunft durch die großen Telefonieanbieter des Landes in paraguayischen Haushalten und argumentierte, dass die Herkunft dieser Geräte Teil der Debatte über die nationale technologische Sicherheit sein müsse.
Abschließend forderte der Experte mehr Transparenz über die in Paraguay genutzte digitale Infrastruktur und unterstrich die Notwendigkeit, auf eine Politik der digitalen Souveränität hinzuarbeiten, die wesentlich ist, um strategische Informationen zu schützen und das Vertrauen potenzieller Investoren zu bewahren.
