Drei Menschen starben beim Absturz eines Flugzeugs in einer ländlichen Region von Água Boa in Brasilien. Unter den Opfern befanden sich zwei paraguayische Staatsbürger und ein Brasilianer, wie die brasilianische Zivilpolizei mitteilte.
Das Flugzeug war angeblich von Goiânia aus in Richtung Venezuela gestartet. Die Behörden erklärten, der Flug sei ohne Genehmigung für den Betrieb in brasilianischem Luftraum und ohne genehmigten Flugplan durchgeführt worden. Zudem seien keine brasilianische Zulassung, kein Lufttüchtigkeitszeugnis oder andere reguläre Registrierungen des Flugzeugs festgestellt worden.
Die Leichen wurden stark verkohlt geborgen, was die Identifizierung erschwerte. Dokumente, die am Unfallort gefunden wurden, sowie die Auswertung von Aufnahmen zum Zeitpunkt des Einsteigens und die Rekonstruktion der Reiseroute der Insassen ermöglichten es jedoch, Angehörige ausfindig zu machen. Familienmitglieder reisten nach Brasilien, um die weiteren Schritte zu begleiten und Material für die genetischen Untersuchungen bereitzustellen.
Die Zivilpolizei erklärte, es habe eine vorläufige Identifizierung mit Unterstützung der Familie gegeben, betonte jedoch, dass die endgültige Bestätigung von den forensischen Untersuchungen und den Ergebnissen der DNA-Tests abhängt. Die Namen der Insassen wurden aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht veröffentlicht.
Die Umstände des Absturzes werden weiterhin untersucht. Bisher haben die Behörden die festgestellten Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung des Fluges sowie die Situation der Opfer bekannt gegeben, ohne jedoch eine Schlussfolgerung zur Unfallursache zu ziehen.
