Die Stadtverwaltung von Asunción hat im ersten Quartal 2026 2.602 Sanktionsverfahren gegen Eigentümer von Immobilien in verwahrlostem Zustand oder mit verwilderten Grundstücken eingeleitet. Die Verstoßprotokolle wurden von der Direktion der Kommunalen Überwachungspolizei (PMV) an die Sekretariate der Ordnungsgerichte weitergeleitet, die die Bußgeldverfahren durchführen werden.
Laut PMV umfassen die häufigsten Verstöße verwilderte Höfe, verlassene Grundstücke und nicht gewartete Schwimmbecken, die alle als Risiken für die öffentliche Gesundheit gelten, da sie die Vermehrung von Mücken begünstigen, die Dengue und Chikungunya übertragen. Der Direktor der PMV, Miguel Ángel Stampf, betonte, dass das Volumen der Verstöße nach Abschluss der Verfahren potenzielle Millioneneinnahmen aus Bußgeldern für die Stadtkasse darstelle.
Die Arbeiter wurden logistisch von der Generaldirektion für Katastrophenmanagement und -risikominderung (DGRRD) unterstützt. Nach Angaben der Behörden blieben die Raten von durch Vektoren übertragenen Krankheiten im Sommer niedrig und durchbrachen damit den endemischen Trend, der das Land historisch betrifft. Die Stadtverwaltung betonte, dass die Kontrollen in den Stadtteilen der Hauptstadt weiterhin stichprobenartig durchgeführt werden, und bat die Bevölkerung, Hygienepraktiken in privaten und gemeinschaftlichen Bereichen einzuhalten.