Tragödie in Lambaré: Mutter tötet 7-jährigen Sohn und begeht Suizid; Brief wirft Ex-Partner Missbrauch vor

Mónica Idalia González Piazzoli (26) und ihr 7-jähriger Sohn wurden tot in einer Mietwohnung im Viertel Santa Luísa in Lambaré aufgefunden. Die Polizei geht von einem Filizid mit anschließendem Suizid aus. Ein der Frau zugeschriebener Brief, der auch in ihrem WhatsApp-Status veröffentlicht wurde, behauptet, der Ex-Partner und leibliche Vater des Jungen habe das Kind sexuell missbraucht und misshandelt. Die Vorwürfe wurden von den Behörden nicht bestätigt, und die Staatsanwaltschaft untersucht ihre Glaubwürdigkeit.

Eine Tragödie erschütterte an diesem Sonntag (17.) das Viertel Santa Luísa in Lambaré. Mónica Idalia González Piazzoli (26) und ihr 7-jähriger Sohn, identifiziert durch die Initialen Z.G.V.G., wurden leblos in einer Mietwohnung aufgefunden. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Frau den Jungen getötet und anschließend Suizid begangen hat.

Die Leichen wurden von der Vermieterin Mercedes Fariña entdeckt, die nach einem Anruf des Lebensgefährten von González zum Ort kam. Der Mann, der im Landesinneren auf Reisen war, gab an, besorgt zu sein, weil die Frau weder Anrufe noch Nachrichten beantwortete. Beim Betreten der Wohnung fand Fariña die beiden Opfer und alarmierte die Polizei.

Beamte der 4. Polizeikommissariat von Lambaré und der Kriminaltechnik waren vor Ort. Die diensthabende Staatsanwältin Nora Cubilla leitete ein Ermittlungsverfahren ein, um die Umstände des Falles zu klären und die in einem Abschiedsbrief erhobenen Vorwürfe zu überprüfen, der González zugeschrieben wird. Der Text, der auch im WhatsApp-Status der Frau veröffentlicht worden sein soll, behauptet, der Ex-Partner und leibliche Vater des Minderjährigen habe das Kind sexuell missbraucht und misshandelt. Diese Vorwürfe wurden nicht unabhängig überprüft, und die Staatsanwaltschaft untersucht noch ihre Glaubwürdigkeit.

„Mein Herz hält diesen Schmerz, dieses Leid nicht mehr aus, und mein Kind leiden zu sehen. Es vergeht kein Tag, an dem er sich nicht an alles erinnert, was dieser Widerling ihm angetan hat […] Ich hoffe, dass nach meinem Tod Gerechtigkeit geschieht“, heißt es in einem Auszug des Briefes, wie die Behörden berichten.

Die Staatsanwaltschaft untersucht die Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen und wartet auf die forensischen Gutachten, um den Tathergang zu klären. Bislang basieren die Informationen auf einem einzigen Pressebericht ohne unabhängige Bestätigung.