Die paraguayische Ministerin für öffentliche Gesundheit und Soziales, María Teresa Barán, nahm am Dienstag an der Grundsteinlegung für das künftige Gemeindezentrum zur Behandlung von Drogenabhängigkeit und psychischen Erkrankungen in Encarnación teil. Während der Veranstaltung bezeichnete die Staatssekretärin das Vorhaben als grundlegenden Schritt im Kampf gegen Abhängigkeiten und bei der Wiedereingliederung gefährdeter Jugendlicher.
Barán erklärte, dass das Zentrum in das nationale Programm „Sumar“ eingebunden sei, eine Initiative von Präsident Santiago Peña, und dass die meisten Fälle von Drogenabhängigkeit ohne Langzeitbehandlung behandelt werden könnten. „Von 100 % der Menschen mit Abhängigkeitsproblemen benötigen 80 % keine Langzeitbehandlung. Die Genesung erfolgt genau in diesen Gemeindezentren“, sagte sie.
Die neue Einrichtung wird sich der umfassenden Betreuung, Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Abhängigkeits- und psychischen Problemen widmen und die Präventions- und Genesungsmaßnahmen in der Gemeinschaft verstärken. Die Ministerin erinnerte daran, dass die Initiative „Sumar en tu Barrio“ bereits mehr als 500 Jugendliche an verschiedenen Orten des Landes erreicht habe und dass die Inbetriebnahme des Zentrums nicht nur Encarnación, sondern das gesamte Departement Itapúa begünstigen werde.
Barán lobte auch die koordinierte Arbeit zwischen der nationalen Regierung, der binationalen Einrichtung Yacyretá und den regionalen Behörden, um die Investition zu ermöglichen. „Dass die Einrichtung ihre Mittel in ein Gemeindezentrum investiert, bedeutet, auf die Zukunft unserer Jugend zu setzen“, erklärte sie.
Die Gesundheitsministerin schloss mit der Feststellung, dass die Herausforderung darin bestehe, das Netz der psychischen Gesundheitsversorgung mit zugänglichen und menschlichen Räumen weiter zu stärken, die konkrete Antworten auf die von problematischem Konsum und anderen emotionalen Gesundheitsproblemen betroffenen Familien bieten.