Tödlicher Unfall im SpaceX-Werk in Texas schürt erneut Warnungen zur Arbeitssicherheit

Ein Arbeiter kam bei einem Unfall in der SpaceX-Fabrik in Starbase, Texas, ums Leben. Die OSHA ermittelt in dem Fall, der Monate nach Geldstrafen wegen Sicherheitsverstößen eintritt. Das Unternehmen hat sich nicht geäußert.

Ein Arbeiter kam bei einem Arbeitsunfall im Werk von SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, im Süden von Texas ums Leben. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Freitags, 15. Mai 2026, gegen 4 Uhr Ortszeit (10 Uhr GMT) im Komplex Starbase, wo die Starship-Raketen gebaut und gestartet werden.

Die Feuerwehr von Brownsville wurde zunächst alarmiert, erhielt jedoch die Information, dass das medizinische Team von SpaceX selbst den Vorfall betreuen würde. Das Opfer wurde von den örtlichen Behörden noch nicht identifiziert, und Einzelheiten zu dem Unfall wurden nicht bekannt gegeben.

Die US-amerikanische Arbeitsschutzbehörde (OSHA) ermittelt in dem Fall. Der Tod ereignet sich weniger als vier Monate, nachdem die OSHA SpaceX mit einer Geldstrafe belegt hatte, weil ein Hydraulikkran in Starbase nicht überprüft worden war und eingestürzt war. Das Unternehmen hat mindestens zehn Geldstrafen wegen Verstößen gegen die Arbeitssicherheit sowie private Klagen wegen Arbeitsunfällen angehäuft.

Am Montag, 18. Mai, verschob SpaceX den 12. Testflug des Starship auf Mittwoch, bei dem die dritte Generation des Raumfahrzeugs getestet werden soll. Das Unternehmen hat sich nicht öffentlich zu dem Unfall geäußert und auch nicht bestätigt, ob die Terminverschiebung damit zusammenhängt.