Núñez verspricht Prüfung von Rodríguez’ Amtsführung im Fall eines Wahlsiegs und reagiert auf 24-Stunden-Ultimatum

Soledad Núñez versprach, die Amtsführung von Óscar Rodríguez zu prüfen, sollte sie die Wahl am 4. Oktober gewinnen. Zuvor hatte er ihr 24 Stunden gegeben, um den Vorwurf des Diebstahls zu bestätigen oder den Beitrag zu löschen, der neben einem Bild von Camilo Pérez den Satz „Sie werden sich um ihn kümmern“ enthielt.

Núñez verspricht Prüfung von Rodríguez’ Amtsführung im Fall eines Wahlsiegs und reagiert auf 24-Stunden-Ultimatum

Soledad Núñez versprach, die Amtsführung von Óscar „Nenecho“ Rodríguez prüfen zu lassen, sollte sie die Kommunalwahl in Asunción am 4. Oktober gewinnen. Die Kandidatin reagierte damit auf einen Beitrag des ehemaligen Bürgermeisters, der ihr 24 Stunden gab, den Vorwurf des „Diebstahls“ zu bestätigen oder den Beitrag zu löschen, und „Konsequenzen“ ankündigte.

In dem Beitrag kündigte Núñez an, „Nenechos Diebstahl“ untersuchen zu wollen. Dazu veröffentlichte sie ein Bild, das Camilo Pérez darstellen soll, den colorado-Kandidaten für das Bürgermeisteramt, zusammen mit dem Satz „Sie werden sich um ihn kümmern“. Die Botschaft stellte Pérez in Verbindung mit der politischen Gruppe, die Rodríguez den Rückhalt gegeben hatte.

Auf die Aufforderung hin bekräftigte Núñez, dass sie im Fall ihrer Wahl „bis zum letzten Guaraní“ prüfen werde, der während der Amtszeit verwendet wurde, und alles Notwendige tun werde, um zurückzuholen, was Asunción gehört. Außerdem schrieb sie: „Du kannst mich weiter bedrohen, aber niemand hat mir etwas zu sagen.“ Das Versprechen ist ein Wahlkampfvorschlag; die gegenseitigen Vorwürfe der Politiker belegen für sich genommen keine Straftat.

Die Berichte nennen unterschiedliche Namen für Núñez’ Bündnis: Einer bezeichnet die Koalition als Unidos por Asunción, ein anderer als Juntos por Asunción. Beide stellen sie als Oppositionskandidatin dar. Sie tritt gegen Pérez an, der mit Honor Colorado verbunden ist, einer von Ex-Präsident Horacio Cartes geführten Bewegung.

Rodríguez trat im August 2025 zurück, nach einer Reihe von Skandalen und einer Intervention in der Stadtverwaltung von Asunción, bei der schwerwiegende administrative Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden. Danach nahm er an den parteiinternen Wahlen der Asociación Nacional Republicana (ANR), der Colorado-Partei, als Vorkandidat für einen Sitz im Stadtrat teil, schaffte es jedoch nicht auf die Parteiliste. Bei mehreren Gelegenheiten drohte er bereits, wegen Kritik an seiner Amtsführung vor Gericht zu ziehen.

Der Vorfall hat auch einen Präzedenzfall mit der ehemaligen Senatorin Kattya González. Monate zuvor, verärgert über ihre Äußerungen in einer Sendung von Mega TV, die González gemeinsam mit Mario Ferreiro und Germán Martínez moderierte, schickte Rodríguez eine Notarin zu ihr. Sie sollte bestätigen oder richtigstellen, was sie gesagt hatte. González reagierte sarkastisch und bat um „tausendmal Verzeihung“.

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn

Quellen (2)

Aktualisiert: