Operation Paso Bravo beschlagnahmt 40 Tonnen Marihuana in 23 Depots in Paraguay

Bei der Operation Paso Bravo wurden 40.048 Kilogramm gepresstes Marihuana im Wert von etwa 6 Millionen US-Dollar sichergestellt, das in 23 unterirdischen Depots im Nationalpark Paso Bravo im Norden Paraguays nahe der Grenze zu Brasilien versteckt war.

Operation Paso Bravo beschlagnahmt 40 Tonnen Marihuana in 23 Depots in Paraguay

Im Rahmen der Operation Paso Bravo wurden 40.048 Kilogramm gepresstes Marihuana in 23 unterirdischen Depots im Nationalpark Paso Bravo im Departamento Concepción im Norden Paraguays sichergestellt. Die Aktion endete in dieser Woche und führte zudem zur Beschlagnahmung eines Toyota Hilux SRV, Baujahr 2019, ohne Kennzeichen.

Die Ladung war in 1.327 Pakete aufgeteilt und wurde von den Behörden auf etwa 6 Millionen US-Dollar geschätzt – ein Betrag, der dem geschätzten Verlust für die Drogenhandelsorganisationen auf dem paraguayischen Markt entspricht. Da das Gebiet nahe der Grenze zu Brasilien liegt, gehen die Behörden davon aus, dass der Straßenwert der Droge nach dem Transport ins Nachbarland zwei- bis dreimal höher liegen könnte.

Die Operation fand in der Gemeinde San Carlos del Apa statt und basierte auf nachrichtendienstlichen Erkenntnissen des Marineinfanteriebataillons (BIMI) sowie dem taktischen Einsatz der Subregion Pazifizierung Nr. 2 der Gemeinsamen Task Force Nord (FTC). Das Kommando für Innere Verteidigungsoperationen (CODI), eine Einheit der Streitkräfte, die Maßnahmen in Gebieten mit kriminellen Bedrohungen koordiniert, war an der Planung beteiligt.

Neben den Verstecken entdeckten die Einsatzkräfte ein provisorisches Lager, das nach Einschätzung der Behörden vermutlich von Personen genutzt wurde, die die Ladung bewachen sollten. Der vor Ort gefundene Pick-up könnte für die Lagerung oder den Transport des Marihuanas eingesetzt worden sein.

Die Verwiegung und Dokumentation des Materials erfolgte in Anwesenheit des Staatsanwalts Pablo Zárate sowie von Mitarbeitern der Nationalen Antidrogenbehörde (SENAD), der paraguayischen Behörde für die Bekämpfung des Drogenhandels. Der Kommandeur des CODI, Generalmajor Alberto Gaona, teilte mit, dass die Teams weiterhin Beobachtungsmissionen in der Region des Nationalparks durchführen.

Das Ergebnis zählt zu den größten Marihuana-Beschlagnahmungen der letzten Zeit im Norden Paraguays – sowohl wegen der aus dem Verkehr gezogenen Menge als auch wegen der aufgedeckten Lagerstruktur. Die Lage in einem geschützten Gebiet nahe der Grenze zeigt, wie ländliche und schwer zugängliche Zonen als Zwischenlager vor dem Weitertransport in andere Märkte genutzt werden.

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Quellen (2)

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