Paraguays Maquila-Exporte steigen im ersten Halbjahr um 25 Prozent und schaffen mehr Arbeitsplätze

Die paraguayischen Exporte im Maquila-Regime stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 25 Prozent und erreichten 717 Millionen US-Dollar. Das Mercosur-Abkommen war dabei das Hauptziel, und die Zahl der Arbeitsplätze wuchs um sechs Prozent.

Paraguays Maquila-Exporte steigen im ersten Halbjahr um 25 Prozent und schaffen mehr Arbeitsplätze
KI-generierte Illustration.

Die paraguayischen Exporte nach dem Maquila-Regime verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 ein signifikantes Wachstum von 25 % und erreichten 717 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 575 Millionen US-Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, wie aus Daten des Ministeriums für Industrie und Handel (MIC) hervorgeht.

Der Autoteilesektor bleibt das wichtigste Exportprodukt und macht 32 % des Gesamtwerts aus. Es folgen die Segmente Lebensmittel und Getränke (17 %), Bekleidung und Textilien (16 %), Aluminium (6 %), Kunststoffe (6 %), Elektronik und Elektrotechnik (6 %) sowie chemische und pharmazeutische Produkte (4 %). Die übrigen Rubriken machen 13 % der Ausfuhren aus.

Der Gemeinsame Markt des Südens (Mercosur) bleibt das Hauptziel für die Maquila-Exporte. Brasilien führt die Käufe mit einem Anteil von 62 % an, gefolgt von Argentinien mit 15 %. Außerhalb des Blocks stechen die Niederlande mit 9 % und die Vereinigten Staaten mit 4 % hervor.

Der Sektor ist auch ein wichtiger Arbeitsplatzgenerator. Im Juni waren 36.052 Arbeitsplätze registriert, ein Anstieg von 6 % gegenüber den 34.129 Beschäftigten vor einem Jahr. Die Arbeitskraft setzt sich zu 55 % aus Männern und zu 45 % aus Frauen zusammen.

Die geografische Verteilung der Maquiladora-Industrien konzentriert sich auf vier Regionen: Alto Paraná stellt 48 % der Unternehmen, das Departamento Central 29 %, Asunción 9 % und Amambay 6 %.

Quellen (1)

Aktualisiert: 16.07.2026, 01:30