PRF beschlagnahmt größte Anzahl von Sturmgewehren in der Geschichte in Santa Terezinha de Itaipu

Die Policia Rodoviaria Federal führte die größte Beschlagnahmung von Sturmgewehren in ihrer Geschichte durch, als sie auf der BR-277 in Santa Terezinha de Itaipu einen Lastwagen stoppte, der 25 Sturmgewehre, 16 Pistolen, mehr als 5.000 Munitionseinheiten und 127 Magazine transportierte. Der 28-jährige Fahrer wurde festgenommen und der Polícia Federal wegen internationalem Waffenhandel übergeben.

Die brasilianische Bundespolizei für Straßenverkehr (Polícia Rodoviária Federal, PRF) führte am Mittwoch, dem 18., die größte Waffenbeschlagnahme ihrer Geschichte durch, als sie einen mit Waffen beladenen Lastwagen auf der BR-277 in der Gemeinde Santa Terezinha de Itaipu, nur wenige Kilometer von Foz do Iguaçu und der Grenze zu Paraguay entfernt, stoppte.

Das Fahrzeug transportierte laut Behörden Rohstoffe zur Herstellung von Tierfutter und war aus Argentinien kommend mit dem Zielstaat Minas Gerais in Brasilien unterwegs. Während der Kontrolle fiel das nervöse Verhalten des 28-jährigen Fahrers den Beamten auf, die daraufhin eine intensivere Durchsuchung vornahmen. Unter dem Druck gab der Fahrer zu, Waffen in der Fahrerkabine versteckt zu haben.

Die Durchsuchung bestätigte den Fund von 25 Gewehren, 16 Pistolen, mehr als 5.000 Patronen und 127 Magazinen. Unter den beschlagnahmten Waffen befanden sich 22 Gewehre im Kaliber 5,56 mm, drei im Kaliber 7,62 mm sowie zwei AK-47, ein Sturmgewehr, das weltweit von kriminellen Organisationen häufig verwendet wird. Außerdem wurden 14 Pistolen im Kaliber 9 mm und zwei im Kaliber .40 sowie tausende einsatzbereite Munition gefunden.

Die PRF betonte, dass es sich um die größte jemals von der Behörde registrierte Gewehrbeschlagnahme handelt und damit den bisherigen Rekord aus Rio de Janeiro im August 2020 übertrifft. Der Fahrer wurde festgenommen und der Bundespolizei in Foz do Iguaçu übergeben. Die Ermittlungen wurden wegen internationalem Waffenhandel aufgenommen, ein Verbrechen, das in Brasilien mit bis zu 16 Jahren Haft bestraft werden kann.

Die Behörden erklärten, dass die Aktion Teil der bundesweiten Strategie „Brasilien gegen die organisierte Kriminalität“ ist, die darauf abzielt, kriminelle Strukturen durch verstärkte Kontrollen in Logistikkorridoren und an strategisch wichtigen Grenzgebieten zu bekämpfen, wie etwa in der Region der Dreifachgrenze zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien.

Quellen (1)

Aktualisiert: 18.06.2026, 09:39