Ein Massenunfall ereignete sich gegen 10 Uhr auf der Autobahn BR-277, km 729, in Foz do Iguaçu, Brasilien, etwas mehr als einen Kilometer von der Freundschaftsbrücke (Puente de la Amistad) entfernt. Zwei Fernbusse mit paraguayischen Kennzeichen, betrieben von den Unternehmen IV Turismo und Yacyretá, transportierten Fans des Cerro Porteño, die nach dem Libertadores-Pokalspiel gegen Palmeiras aus São Paulo zurückkehrten.
Einer der Busse verlor in dichtem Nebel das Bremssystem und prallte gegen zwei Autos (Renault Kwid) und einen Ford Fiesta, was einen Dominoeffekt auslöste, der auch den zweiten Bus erfasste. Der Aufprall war so stark, dass einer der Fahrer in der Kabine eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden musste.
Die beiden Fahrer wurden von der Bundesverkehrspolizei (PRF) geborgen und ins Städtische Krankenhaus von Foz do Iguaçu gebracht, wo sie untersucht und mit leichten Verletzungen entlassen wurden. Keiner der mehr als 100 Fans – 60 in einem Bus und 46 im anderen – erlitt schwere Verletzungen.
Nach dem Unfall überquerten die Passagiere die Freundschaftsbrücke (Puente de la Amistad) zu Fuß in Richtung Ciudad del Este, wo sie von Funktionären des Cerro Porteño betreut wurden. Der Verein bestätigte über seinen Geschäftsführer Alfredo Mongelós, dass alle Fans sicher nach Asunción zurückgekehrt seien.
Die Fahrbahn war bis 11 Uhr vollständig gesperrt, um die Fahrzeuge zu bergen und die Rettungsarbeiten durchzuführen. Danach wurde nur eine Richtung der Autobahn wieder freigegeben, sodass der normale Verkehr zwischen Brasilien und Paraguay fließen konnte.