Paraguay verzeichnet 12 Femizide im Jahr 2026; Unfall und Brand prägen auch das Wochenende

Die Staatsanwaltschaft Paraguays zählt in diesem Jahr 12 Femizid-Opfer, der jüngste Fall in Loreto, Concepción. Zudem forderten ein Verkehrsunfall in J. Augusto Saldívar und ein Brand in Guarambaré Todesopfer.

Paraguai registra 12 feminicídios em 2026; acidente e incêndio também marcam o fim de semana
Paraguai registra 12 feminicídios em 2026; acidente e incêndio também marcam o fim de semana

Die Staatsanwaltschaft Paraguays veröffentlichte am Samstag (16.) einen Bericht, wonach das Land bis zu diesem Datum im Jahr 2026 12 Femizid-Opfer verzeichnet. Der jüngste Fall ereignete sich in Loreto im Departamento Concepción. Die Behörde machte keine weiteren Angaben zu dem Vorfall.

In der Nacht zum Samstag forderte ein Verkehrsunfall im Stadtteil Três de Fevereiro in J. Augusto Saldívar ein Todesopfer. Ein blaues Motorrad Taiga TL 150, gefahren von Aldo Vega Ramírez (42), kollidierte mit einem Toyota-Pickup. Die Umstände des Unfalls werden noch untersucht.

Ebenfalls in der Nacht zerstörte ein Großbrand ein Geschäft für Elektrogeräte und verschiedene Waren im Stadtteil San Alegre in Guarambaré. Das Feuer erfasste den gesamten Ort vollständig und führte zum Tod einer Person, deren Identität nicht bekannt gegeben wurde.

Im Gegensatz zu den Tragödien laufen kulturelle Initiativen weiter. Ein Wettbewerb zur Live-Anfertigung des traditionellen Poncho Para’i de 60 Listas – von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt – wurde ins Leben gerufen, um die handwerkliche Technik des Stücks zu fördern und zu bewahren.