Richter ordnet Beschlagnahme von Vermögenswerten des verurteilten Ex-Präsidenten des Landentwicklungsinstituts Indert wegen Korruption an

Richter Carlos Mendoza Peña ordnete die Beschlagnahme von Vermögenswerten des ehemaligen Präsidenten des Instituts für Ländliche und Landentwicklung (Instituto de Desarrollo Rural y de la Tierra, Indert), Justo Pastor Cárdenas Nunes, an. Der zu sieben Jahren Haft wegen unrechtmäßiger Bereicherung Verurteilte verliert unter anderem eine Wohnung, Aktien und Werte in Höhe von Milliarden Guaranies.

Richter ordnet Beschlagnahme von Vermögenswerten des verurteilten Ex-Präsidenten des Landentwicklungsinstituts Indert wegen Korruption an
KI-generierte Illustration.

Richter Carlos Mendoza Peña vom Gericht für die Vollstreckung von Strafen in Wirtschaftsdelikten, Korruption und organisierter Kriminalität Nr. 3 hat mit der Beschlagnahme von Vermögenswerten des ehemaligen Präsidenten des Instituts für ländliche Entwicklung und Landfragen (Instituto de Desarrollo Rural y de la Tierra, Indert), Justo Pastor Cárdenas Nunes, begonnen. Dieser war zu sieben Jahren Haft wegen unrechtmäßiger Bereicherung und Geldwäsche verurteilt worden.

Durch den einstweiligen Beschluss Nr. 127 ordnete der Richter Sicherungsmaßnahmen sowie Verfügungs- und Veräußerungsverbote für eine Reihe von Vermögenswerten an, bis diese effektiv auf den Namen der Nationalen Behörde für die Verwaltung von beschlagnahmten und eingezogenen Vermögenswerten (Secretaría Nacional de Administración de Bienes Incautados y Comisados, Senabico) eingetragen sind.

Zu den betroffenen Vermögenswerten gehören eine Wohnung mit Garage im Gebäude Balcones del Parque im Stadtteil San Roque von Asunción; 60 Aktien der Agro Industrial Ganadera J.P.C S.A. im Gesamtwert von 600 Millionen Guaraníes; 180.700 US-Dollar, die in einem Nachlassverfahren hinterlegt sind; sowie ein 782 m² großes Grundstück in der Zone Loma Merlo in Luque, das auf 250 Millionen Guaraníes geschätzt wird.

Das endgültige Urteil, das der Beschlagnahme zugrunde liegt, datiert vom Juni 2021 und stellte fest, dass Cárdenas Ausgaben in Höhe von 4.113.282.879 Guaraníes nicht rechtfertigen konnte. Die ursprüngliche Strafe von vier Jahren wurde in einem zweiten Prozess nach einem Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft unter der Leitung von Staatsanwältin Natalia Fuster von der Abteilung für Wirtschaftsdelikte und Korruptionsbekämpfung (Unidad de Delitos Económicos y Anticorrupción, Udea) auf sieben Jahre erhöht.

Quellen (1)

Aktualisiert: 12.07.2026, 01:30