Sojabohnenexporte aus Paraguay steigen um 41 % und erreichen 3,5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2026

Die paraguayischen Exporte von Sojabohnen und -erzeugnissen beliefen sich in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 auf 3,5 Mrd. US-Dollar – ein Anstieg um 41 % gegenüber dem Vorjahr. Hauptabnehmer war Argentinien.

Sojabohnenexporte aus Paraguay steigen um 41 % und erreichen 3,5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2026

Der paraguayische Sojakomplex verzeichnete in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 ein deutliches Exportwachstum und erwirtschaftete Deviseneinnahmen in Höhe von 3,513 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 41 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus dem Außenhandelsbericht der paraguayischen Handelskammer für Getreide- und Ölsaatexporteure (Capeco) hervor, der die Leistung der Erntesaison 2025/2026 hervorhob.

Zwischen Januar und Juli exportierte Paraguay 8,64 Mio. Tonnen Sojabohnen, -öl und -schrot – 2,17 Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr. Den größten Zuwachs verzeichneten die Sojabohnenexporte mit 6,83 Mio. Tonnen, was einem Plus von 1,97 Mio. Tonnen gegenüber der vorherigen Erntesaison entspricht. Die Einnahmen aus diesem Produkt beliefen sich auf 2,648 Mrd. US-Dollar, 870 Mio. US-Dollar mehr als 2025.

Auch die verarbeiteten Erzeugnisse entwickelten sich positiv. Die Ausfuhren von Sojaöl stiegen auf 390.700 Tonnen (Vorjahr: 367.300 Tonnen) und brachten 432,3 Mio. US-Dollar ein. Die Exporte von Sojaschrot erreichten 1,42 Mio. Tonnen mit Einnahmen von 432,1 Mio. US-Dollar. Sonia Tomassone, Außenhandelsberaterin der Capeco, bezeichnete die Entwicklung als „positiv“ und betonte die günstigen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft.

Argentinien nahm 89 % der paraguayischen Sojaexporte ab, gefolgt von Brasilien mit 8 %. Die restlichen 3 % gingen an Märkte wie Saudi-Arabien, die USA, Vietnam, Uruguay, Chile und Südkorea. Die dominierende Rolle Argentiniens spiegelt dessen Position als wichtigstes regionales Verarbeitungszentrum für Ölsaaten wider und festigt die zentrale Stellung in der paraguayischen Produktionskette.

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Quellen (2)

Aktualisiert: 16.08.2026, 01:00