Soledad Núñez erhebt beim TSJE Vorwürfe wegen „Stimmenmanipulation“ und fordert Kontrolle bei den Wahlen im Oktober

Soledad Núñez, Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin von Asunción für die Allianz Unidos por Asunción, traf sich mit Vertretern des TSJE, um eine „Stimmenmanipulation“ anzuprangern und strengere Kontrollen bei den Kommunalwahlen am 4. Oktober zu fordern, darunter eine manuelle Auszählung der Einzelmandate und eine Begrenzung der Wählerzahl pro Wahlurne.

Soledad Núñez erhebt beim TSJE Vorwürfe wegen „Stimmenmanipulation“ und fordert Kontrolle bei den Wahlen im Oktober
KI-generierte Illustration.

Die Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin von Asunción der Oppositionsallianz Unidos por Asunción, Soledad Núñez, traf sich mit Vertretern des Tribunal Superior de Justicia Electoral (TSJE), um das, was sie als „Stimmenmanipulation“ bezeichnete, anzuprangern und strengere Kontrollen bei den Kommunalwahlen am 4. Oktober zu fordern.

Die Delegation, zu der die Senatoren Eduardo Nakayama und Rafael Filizzola sowie der ehemalige Senator Stephan Rasmussen, Vorsitzender der Partei Patria Querida, gehörten, wurde vom TSJE-Präsidenten Jorge Bogarín und dem Minister César Rossel empfangen. Der Minister Jaime Bestard von der ANR nahm zum zweiten Mal in Folge nicht an dem Treffen teil.

Während der Sitzung äußerte die Allianz Besorgnis über Unregelmäßigkeiten bei den internen Kommunalwahlen am 7. Juni, insbesondere über die unrechtmäßige Einfügung von Stimmen in die Wahlurnen und das Fehlen von Aufsicht an den Wahltischen. Die Gruppe forderte das Gericht auf, die Kontrollen über wahlberechtigte Wähler, abgegebene Stimmen, Wahlbescheinigungen, Protokolle und Endergebnisse zu verstärken.

„Jede gezählte Stimme muss ausschließlich einer echten, freien, individuellen und überprüfbaren Wahlstimme entsprechen“, erklärten die Vertreter der Allianz. Sie forderten zudem ein absolutes Verbot von Handlungen, die den Willen der Wähler ersetzen oder die Anzahl der Stimmen verändern.

Zu den wichtigsten Forderungen verlangte Unidos por Asunción die verpflichtende manuelle Auszählung bei Einzelkandidaturen, insbesondere für das Amt des Bürgermeisters im ganzen Land. Die Allianz schlug außerdem vor, die Anzahl der Wähler pro Wahltisch auf etwa 300 zu begrenzen, um einen geordneten Ablauf der Wahl zu gewährleisten.

Die Kandidatin Soledad Núñez wird derzeit vom PLRA und dessen Stadtratsliste, von der aus 14 Parteien bestehenden Allianz sowie von der Christlich-Demokratischen Partei (PDC) unterstützt, deren Bürgermeisterkandidat zugunsten der Oppositionskoalition zurückgetreten ist.

Quellen (3)

Aktualisiert: 21.06.2026, 09:00