Die Nationalpolizei Paraguays hat am Wochenende die Operation „Umbral 2.5“ abgeschlossen, eine Verlegungsaktion von inhaftierten Frauen aus sechs gemischten Gefängnissen in das Frauengefängnis des Komplexes Emboscada. Der Transport erfolgte gleichzeitig aus den Haftanstalten der Departements Concepción, Guairá, Amambay, Misiones, Itapúa und Alto Paraná, unter strengen Sicherheitsmaßnahmen und interinstitutioneller Koordination.
Der Transport der Insassinnen oblag den Streitkräften, während die Begleitung der Sicherheitskapseln in Etappen durch Polizeikräfte in jedem Verantwortungsbereich erfolgte, um einen kontinuierlichen Schutz während der gesamten Strecke zu gewährleisten. „Der Einsatz wurde gemäß den festgelegten Protokollen durchgeführt, wobei die koordinierte, disziplinierte und strategische Arbeit der beteiligten Kräfte für die sichere Erfüllung des Auftrags hervorzuheben ist“, teilte die Behörde mit.
Bislang hat das Justizministerium weder die Zahl der verlegten Frauen noch weitere Details zur Operation bekannt gegeben. Die Initiative ist Teil der Bemühungen der Regierung, die Überbelegung in gemischten Haftanstalten zu reduzieren und die weibliche Gefängnispopulation im Komplex Emboscada zu zentralisieren.