Senatsausschuss in Paraguay bringt Gesetzentwurf zur Einschränkung von Handys in Schulen voran

Der Ausschuss für Wissenschaft, Technologie, Innovation und Zukunft des paraguayischen Senats hat die Zusammenführung von Vorschlägen der Exekutive und der Abgeordnetenkammer gebilligt, um das Verbot der Nutzung von Handys und elektronischen Geräten in öffentlichen, privaten und subventionierten Schulen während des gesamten Schultags zu verschärfen, mit Ausnahmen für Notfälle, genehmigte pädagogische Aktivitäten und Schüler mit Behinderungen. Der Text geht nun zur Analyse ins Plenum.

Der Ausschuss für Wissenschaft, Technologie, Innovation und Zukunft des Senats von Paraguay hat einen wichtigen Schritt zur Einschränkung der Nutzung von Handys und elektronischen Geräten in den Bildungseinrichtungen des Landes unternommen. In einer Sitzung in der letzten Woche beschlossen die Senatoren, Vorschläge der Exekutive und der Abgeordnetenkammer in einem einzigen Text zusammenzuführen, mit dem Ziel, Lücken in der aktuellen Gesetzgebung zu schließen und das Verbot wirksamer zu gestalten.

Unter dem Vorsitz von Senator Patrick Kemper schlägt der Ausschuss vor, dass die Einschränkung während des gesamten Schultags gelten soll, und zwar für öffentliche, private und subventionierte Schulen. Ausgenommen sind nur Notsituationen, zuvor genehmigte pädagogische Aktivitäten und Fälle der Barrierefreiheit für Schüler mit Behinderungen. Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) wird für die Regulierung und Überwachung der Einhaltung der neuen Regeln zuständig sein.

Kemper erklärte, dass die Absicht darin bestehe, die verschiedenen in Bearbeitung befindlichen Projekte zu konsolidieren und Verbesserungen einzubringen, die eine effizientere Anwendung in den Klassenzimmern ermöglichen. „Wir wollen die Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche gegen die unkontrollierte Nutzung elektronischer Geräte im schulischen Umfeld verstärken“, sagte der Senator. Laut ihm zielt die Maßnahme darauf ab, die Lernbedingungen zu verbessern, Ablenkungen zu reduzieren und das pädagogische Miteinander zu stärken.

Die Sitzung des Ausschusses fand hybrid statt, mit persönlicher und virtueller Teilnahme mehrerer Abgeordneter. Der Entwurf geht nun zur Analyse ins Plenum des Senats, wo er vor der Abstimmung noch Änderungen erfahren kann.