Brasilien zeigt neues biometrisches System für Fußgänger an der Freundschaftsbrücke, bevor über eine spätere Einführung entschieden wird

Die brasilianische Bundessteuerbehörde führt am 30. September an der Freundschaftsbrücke ein neues freiwilliges biometrisches System für Fußgänger aus Ciudad del Este vor. Die von Serpro entwickelte Technologie wird vor möglichen späteren Einführungsphasen geprüft, berichtete Diario La Jornada.

Brasilien zeigt neues biometrisches System für Fußgänger an der Freundschaftsbrücke, bevor über eine spätere Einführung entschieden wird
Brasilien zeigt neues biometrisches System für Fußgänger an der Freundschaftsbrücke, bevor über eine spätere Einführung entschieden wird

Brasilien wird am 30. September ein neues freiwilliges biometrisches Identifizierungssystem für Fußgänger vorführen, die aus Ciudad del Este über die Freundschaftsbrücke ins Land kommen. Die Präsentation ist für 10 Uhr am Fußgängerzugang auf der brasilianischen Seite vorgesehen.

Die Initiative ist Teil des Projekts Frontera Inteligente, mit dem die brasilianische Bundessteuerbehörde die Grenzkontrollen modernisieren will. Entwickelt wurde das System vom Serviço Federal de Processamento de Dados (Serpro), der brasilianischen Informationstechnologiebehörde für öffentliche Einrichtungen.

In der Anfangsphase wird das System vorgeführt, um seine Funktionsweise zu prüfen, bevor mögliche Anpassungen und spätere Einführungsphasen folgen. Die brasilianischen Behörden sollen Einzelheiten zum Verfahren der biometrischen Erfassung sowie zur Erhebung und Nutzung der Daten der Teilnehmer bekannt geben.

Der für Foz do Iguaçu vorgesehene Modernisierungsplan für die Jahre 2026 bis 2028 umfasst die schrittweise Einführung von Technologien, automatisierten Systemen und Instrumenten zur Risikoanalyse. Damit sollen Kontrollen und Sicherheit verstärkt werden, ohne die Dauer der Grenzüberquerung wesentlich zu verlängern.

Der tägliche Verkehr zwischen Ciudad del Este und Foz do Iguaçu umfasst Arbeitnehmer, Schüler und Studenten, Händler sowie andere regelmäßige Nutzer. Da die Teilnahme an dem Test freiwillig ist, bedeutet die Vorführung nicht, dass biometrische Erfassung für alle Fußgänger verpflichtend wird.

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Quellen (1)

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