Che Róga Porã erreicht 5.519 Kredite in Prüfung und zieht junge Käufer in Paraguay an

Das Wohnungsbauprogramm Che Róga Porã der paraguayischen Regierung verzeichnet 5.519 vorab genehmigte oder in Prüfung befindliche Kredite, wobei das Durchschnittsalter der Antragsteller bei 33 Jahren liegt, was auf eine starke Beteiligung junger Arbeitnehmer hindeutet. Die Bilanz wurde von Minister Juan Carlos Baruja und AFD-Präsidentin Stella Guillén bei einem Treffen zum zweiten Jahrestag der Initiative vorgestellt.

Das von der Regierung von Präsident Santiago Peña ins Leben gerufene Wohnungsbauprogramm Che Róga Porã, das den Zugang zu Wohneigentum erleichtern soll, verzeichnet bereits 5.519 vorab genehmigte oder in Prüfung befindliche Kredite, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Bilanz hervorgeht. Die Zahlen wurden von Juan Carlos Baruja, Minister für Urbanismus, Wohnen und Siedlungswesen (MUVH), und Stella Guillén, Präsidentin der Finanzagentur für Entwicklung (AFD), bei einem Treffen zur Bewertung des zweiten Jahrestags der Initiative präsentiert.

Den Angaben der Behörden zufolge liegt das Durchschnittsalter der Antragsteller bei etwa 33 Jahren, was auf eine erhebliche Beteiligung junger Arbeitnehmer auf der Suche nach ihrer ersten Immobilie hindeutet. „Immer mehr Menschen sehen in dem Programm eine echte Alternative, um mit erschwinglicher Finanzierung ein Eigenheim zu erwerben“, betonte Baruja.

Che Róga Porã funktioniert über Kredite, die vom Finanzsystem mit Unterstützung der AFD, die als öffentliche Förderbank fungiert, vergeben werden. Ziel ist es, Familien mit mittlerem Einkommen und formell Beschäftigten günstigere Konditionen bei Zinssätzen, Laufzeiten und Beträgen zu bieten. Neben den sozialen Auswirkungen belebt das Programm auch den Bausektor, einen der beschäftigungsintensivsten und wirtschaftlich dynamischsten Bereiche Paraguays.

Die Regierung betont, dass die Wohnungsbaupolitik Teil der Maßnahmen von Präsident Peña ist, um das historische Wohnungsdefizit zu verringern und den Immobilienmarkt zu stärken. Das Treffen zwischen Baruja und Guillén diente dazu, die nächsten Schritte abzustimmen und die weiterhin hohe Nachfrage zu beobachten.