Unter dem Motto „Lasst uns unsere Costanera reinigen“ organisierten die taiwanesische Botschaft und die Stadtverwaltung von Asunción am Sonntagmorgen eine große Umweltreinigungsaktion an der Bucht von Asunción. Rund 230 Teilnehmer – darunter Mitglieder der diplomatischen Vertretung, Angehörige der technischen Mission, Studenten der Polytechnischen Universität Taiwan-Paraguay, ehemalige Stipendiaten, auf der asiatischen Insel ausgebildete Fachkräfte und taiwanesische Einwohner – versammelten sich am Strand der Costanera und an der Mündung des Baches, um die ernste Lage der Wasserläufe und das anhaltende städtische Unbewusstsein im Umgang mit Abfällen aufzuzeigen.
Der taiwanesische Botschafter Iván Lee erklärte, sein Land glaube, dass Gesundheit auch saubere Umgebungen, nachhaltige Städte und Bürger bedeute, die sich für die Pflege ihrer Umgebung einsetzten. Er betonte, dass die Aktion nicht nur der Reinigung eines öffentlichen Raums diente, sondern vielmehr zeigen sollte, dass gemeinsames Arbeiten Gesundheit, Bewusstsein und Solidarität schaffe. Lee fügte hinzu, dass Taiwan, während die Welt über globale Gesundheitsherausforderungen diskutiere, weiterhin bereit sei, seine Erfahrungen, technologischen Fähigkeiten und Kooperationsmodelle mit der internationalen Gemeinschaft zu teilen.
Die Veranstaltung fiel strategisch mit der globalen Forderung des asiatischen Landes nach seiner Aufnahme als Beobachtermitglied in die Weltgesundheitsversammlung zusammen, dem höchsten Organ der Weltgesundheitsorganisation (WHO), von dem es aufgrund des politischen Blockades durch China ausgeschlossen ist. Die Behörden der diplomatischen Delegation erinnerten daran, dass dieser Ausschluss die globale Gesundheitskoordination beeinträchtige, und betonten, dass der Zugang zur Gesundheit und der Umweltschutz universelle Anliegen seien, die nicht durch diplomatische Barrieren eingeschränkt werden sollten.
Mit logistischer Unterstützung der Stadtverwaltung von Asunción, die spezifische Materialien für die Strandreinigung bereitstellte, entfernten die Freiwilligen – ausgestattet mit Schutzausrüstung und Erfrischungen – eine erhebliche Menge an Plastikabfällen, Tüten und stark umweltschädlichen Materialien, die den Küstenstreifen beeinträchtigten. Die Organisatoren dankten für die Begleitung und bekräftigten, dass gemeinsame Interventionen wie diese zeigten, dass die gesamte internationale Gemeinschaft profitiere, wenn ein Territorium technisches Wissen und Prävention im öffentlichen Gesundheitswesen beitragen könne.