Die Conmebol hat den Club Olimpia mit einer Geldstrafe von 25.000 US-Dollar für Verstöße belegt, die im Spiel gegen Vasco da Gama am 20. August im Rahmen der Copa Sudamericana begangen wurden. Zudem wurde Joel Andrés Barrios Espinoza, Pressesprecher des paraguayischen Vereins, verwarnt.
Von der Gesamtsumme entfallen 20.000 US-Dollar auf den Einsatz von Leuchtraketen, Feuerwerk und anderen pyrotechnischen Gegenständen, was nach Artikel 12.2 Buchstabe c des Disziplinarreglements der Conmebol geahndet wird. Die restlichen 5.000 US-Dollar wurden wegen der Missachtung von Anweisungen der Spieloffiziellen verhängt, basierend auf Artikel 11.2 Buchstabe h.
Die Conmebol hat angeordnet, dass beide Strafen automatisch von den Beträgen abgezogen werden, die Olimpia von der Conmebol für Fernseh- oder Sponsoringrechte erhalten würde. Die Strafe reduziert somit direkt die Einnahmen des Vereins im kontinentalen Wettbewerb.
Barrios erhielt eine Verwarnung wegen eines Verstoßes gegen Artikel 11.2 Buchstabe c, der als unakzeptables Verhalten eingestuft wird. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der vorzeitigen Schließung der Mixed Zone – dem Bereich für Spielerinterviews nach dem Spiel –, während sich noch Spieler im Stadion befanden. Diese Umstände wurden in einem Bericht erwähnt, der sich auf eine Radiostation berief. Die Disziplinarentscheidung bestätigt die Verwarnung, geht jedoch nicht näher auf den konkreten Vorfall ein.
Die Conmebol wies Olimpia und Barrios darauf hin, dass bei Wiederholung ähnlicher Verstöße weitere Konsequenzen gemäß Artikel 27 des Disziplinarreglements drohen. Die Entscheidung wurde dem Verein und dem Funktionär offiziell mitgeteilt.
Olimpia kann innerhalb von sieben Tagen ab dem Tag nach der Bekanntgabe der Entscheidungsgründe bei der Berufungskommission der Conmebol Einspruch einlegen. Der Einspruch muss den formalen Anforderungen von Artikel 64 des Reglements entsprechen und ist mit einer Gebühr von 3.000 US-Dollar verbunden, die per Banküberweisung zu entrichten ist.
