Gewaltsames Wochenende in Alto Paraná: Zwei bewaffnete Raubüberfälle fordern Opfer in Juan León Mallorquín und Ciudad del Este

Zwei gewaltsame Raubüberfälle wurden am Wochenende im Departamento Alto Paraná verzeichnet. In Juan León Mallorquín wurde eine Motelangestellte von zwei bewaffneten Männern überwältigt; in Ciudad del Este drangen fünf Kriminelle in ein Wohnhaus ein und raubten Elektronik und Bargeld. Die Polizei beschlagnahmte Munition am Tatort des zweiten Verbrechens.

Das Wochenende war von zwei gewaltsamen Raubüberfällen im Departamento Alto Paraná geprägt, einem in Juan León Mallorquín und einem in Ciudad del Este. Die Vorfälle, die zwischen dem Abend des Samstags (16.) und dem frühen Sonntagmorgen (17.) registriert wurden, mobilisierten die örtliche Polizei.

Das erste Verbrechen ereignete sich gegen 21:58 Uhr am Samstag im Motel Love, gelegen im Stadtteil San Francisco in Juan León Mallorquín. Marlene Frutis Ramos, 33 Jahre alt, Verantwortliche der Einrichtung, wurde von zwei Männern angesprochen, die auf einem Motorrad ankamen. Die Verdächtigen gingen als Kunden hinein, bestellten Getränke und, als die Angestellte zum Zimmer ging, bedrohten sie sie mit einer Schusswaffe und nahmen etwa 400.000 Guaraníes aus der Tageseinnahme mit. Die Überwachungskameras des Ortes zeichneten die Flucht der Kriminellen auf demselben Fahrzeug auf.

Gegen 2:50 Uhr am Sonntag drangen fünf bewaffnete Männer in ein Haus im Stadtteil San Rafael, Sektor II, in der Nähe der Cancha Chiro in Ciudad del Este ein. Das Opfer, Daysi Lorena Garcete Núñez, 22 Jahre alt, schlief mit ihrem Partner und ihrer minderjährigen Tochter, als die Kriminellen die Tür aufbrachen, offenbar nachdem sie die Mauer überklettert hatten. Die Räuber nahmen Mobiltelefone, darunter ein iPhone 11 Pro, ein Tablet, eine vergoldete Kette, einen 43-Zoll-Fernseher, einen Spielautomaten mit Münzen und Bargeld mit.

Nach dem Überfall identifizierte das Opfer einen der Verdächtigen als Denis Osmar Blanco Melgarejo, einen Nachbarn aus der Gegend mit Vorstrafen, der kurz nach dem Verbrechen in der Nähe gesehen wurde. Am Tatort beschlagnahmte die Polizei sechs Patronen des Kalibers 9 Millimeter.