Ehemaliger Sekretär von Sebastián Marset in Itacurubí im Rahmen der Operation Nexus II festgenommen

Dionisio Manuel Cáceres Cabrera, ehemaliger Sekretär und mutmaßlicher Mitarbeiter von Sebastián Marset, wurde in Itacurubí im Rahmen der Operation Nexus II festgenommen. Gegen ihn wird wegen einer möglichen Beteiligung an einem mutmaßlich mit Kokainhandel verbundenen Netzwerk ermittelt.

Ehemaliger Sekretär von Sebastián Marset in Itacurubí im Rahmen der Operation Nexus II festgenommen

Dionisio Manuel Cáceres Cabrera, bekannt als „Manu“, wurde am Sonntag, dem 6. September, bei einer Razzia im Stadtteil Santa Lucía in Itacurubí im Departamento Cordillera festgenommen. Der 38-jährige Fußballunternehmer wurde seit dem 17. Februar im Rahmen der Operation Nexus II gesucht und gegen ihn wird wegen einer mutmaßlichen Beteiligung an der Struktur des Uruguayers Sebastián Marset ermittelt.

Die Aktion wurde vom Drogenbekämpfungsdezernat der Nationalpolizei in einem Wohnhaus in der Gemeinde durchgeführt. Cáceres Cabrera wurde der Staatsanwaltschaft und dem zuständigen Gericht überstellt. Gegen ihn lag ein Haftbefehl im Zusammenhang mit dem Gesetz Nr. 1.340 vor, das Sanktionen für drogenbezogene Straftaten vorsieht.

Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass „Manu“ als Sekretär und enger Mitarbeiter von Marset fungierte und operative Aufgaben innerhalb des Netzwerks übernahm. Die Vorwürfe sind Gegenstand laufender Ermittlungen und stellen keine gerichtliche Verurteilung dar.

Cáceres Cabrera war zudem im paraguayischen Fußball aktiv. Er war Manager im Fußballbereich beim Verein Rubio Ñu und als Unternehmer in der Branche tätig. Die Ermittler prüfen, ob er an der Ankunft Marsets beim Deportivo Capiatá beteiligt war. Der Fall betrifft auch weitere Personen aus dem Fußballumfeld, darunter den ehemaligen Torhüter von Olimpia und der paraguayischen Nationalmannschaft Víctor Centurión.

Nach dem Ermittlungsstand soll die Struktur das sportliche Umfeld genutzt haben, um Gelder zu bewegen, und versucht haben, alte Kokainschmuggelrouten wiederzubeleben. Die Ermittlungen zielen darauf ab, die Mitglieder der Organisation sowie deren logistische und finanzielle Strukturen aufzuklären.

Die Behörden bringen die Gruppe zudem mit einem internationalen Drogenhandelsnetzwerk in Verbindung, das mutmaßlich in Ländern wie Bolivien, Paraguay, Brasilien, Belgien, den Niederlanden und Portugal aktiv war. Die genaue Rolle von Cáceres Cabrera und das Ausmaß seiner Beteiligung hängen vom Fortgang der Ermittlungen und den gerichtlichen Entscheidungen ab.

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Quellen (2)

Aktualisiert: 07.09.2026, 08:08