Die paraguayische Drogenbekämpfungsbehörde Senad beschlagnahmte 30 Sturmgewehre des Kalibers 7,62 in Pedro Juan Caballero und nahm zwei Brüder fest. Die Behörden ermitteln, ob die Waffen für kriminelle Gruppen in Brasilien bestimmt waren.
Fiscalía General del Estado
Das Ministerio Público ist die paraguayische Staatsanwaltschaft. Es leitet strafrechtliche Ermittlungen, erhebt Anklage und tritt häufig in Meldungen zu Korruption, organisierter Kriminalität und öffentlichen Verfahren auf.
Die Staatsanwaltschaft Paraguays hat den ehemaligen Minister Arnoldo Wiens formell beschuldigt, durch den Abriss des Metrobús-Projekts einen millionenschweren Schaden für den Staat verursacht zu haben. Wiens und seine Verbündeten sprechen von politisch motivierter Justizverfolgung mit wahltaktischen Absichten.
Die Staatsanwaltschaft Paraguays untersucht die Veruntreuung von rund 80 Tonnen öffentlichen Asphalts zur Pflasterung privater Grundstücke, ein als „Asphaltmafia“ bekanntes Korruptionssystem, das die Municipalidad de Asunción (Stadtverwaltung von Asunción) betrifft.
Das paraguayische Bildungsministerium (MEC) hat 13 Beamte identifiziert, die in Unregelmäßigkeiten im Diplomsystem verwickelt sind, mit 130.000 verdächtigen Vorgängen und 283 untersuchten Mitarbeitern, während der Senat die Untersuchung auf 20 Bildungseinrichtungen, einschließlich der Universidad Sudamericana, ausweitet.
Das MITIC bestätigte, dass nur zwei der mindestens 14 Social-Media-Konten, die mit der „campaña sucia" gegen Oppositionelle, Journalisten und Medien, die kritisch zur Regierung von Santiago Peña berichten, in Verbindung gebracht werden, angezeigt wurden. Diese Information wurde von den den Fall untersuchenden Parlamentariern als unzureichend bewertet.