Alfredo Benítez bleibt Direktor für Verwaltungsmanagement bei der Nationalen Postdirektion Paraguays (DINACOPA), während er auf eine Anhörung zur bedingten Verfahrenseinstellung wartet. Ihm wird vorgeworfen, in 19 Vollstreckungsverfahren gefälschte Zustellungen vorgenommen zu haben. Die Einstellung würde eine Hauptverhandlung vermeiden, aber eine Wiedergutmachung von 100 Millionen Guaraní sowie weitere Auflagen erfordern – ohne einer Freisprechung gleichzukommen.
Silvio Corbeta
Pytagua-Berichterstattung zu Silvio Corbeta.
Der ehemalige Bürgermeister von Ciudad del Este, Miguel Prieto, wird sich im sogenannten Fall Tajy vor einem öffentlichen Gericht verantworten müssen, nachdem drei frühere Mitarbeiter Geständnisse abgelegt haben. Seine Partei wirft politische Verfolgung vor und baut ihre internationale Präsenz aus.
Die paraguayische Justiz hat den ehemaligen Bürgermeister von Lambaré, Guido González, im Verfahren um den Tod zweier Militärangehöriger, die 2023 in einer Stromschnelle mitgerissen wurden, endgültig freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren wegen fehlender Beweise für eine strafrechtliche Verantwortung eingestellt.
Der Wirtschaftsstrafrichter Humberto Otazú hat entschieden, den ehemaligen Bürgermeister von Ciudad del Este, Miguel Prieto, und sechs weitere Angeklagte wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten bei Lebensmittelkäufen während der Pandemie vor Gericht zu stellen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen einen Schaden von 306.188.500 Guaraníes für die Stadtkasse vor. Prieto bestreitet die Vorwürfe und spricht von politischer Motivation hinter dem Verfahren.
Die ehemalige Präsidentin von Petróleos Paraguayos (Petropar), Delia Patricia Samudio, und ihr Ehemann, José Costa Perdomo, wurden inhaftiert, um eine Haftstrafe wegen der Veruntreuung von 359,7 Millionen Guaranis aus dem Staatsunternehmen zu verbüßen. Der Fall steht im Zusammenhang mit einer betrügerischen Ausschreibung für Tonic Water während der Pandemie.