Senatoren haben eine Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft und interne Aufklärung bei der Nationalen Antidrogenbehörde (SENAD) zu der Operation in Canindeyú gefordert, bei der Antonio Carrillo und der Lehrer Catalino Correa ums Leben kamen. Sie hinterfragen die offizielle Version zur Beteiligung der beiden Männer und zum Einsatz von Gewalt.
Yolanda Paredes
Pytagua-Berichterstattung zu Yolanda Paredes.
Der paraguayische Senat hat den nationalen Tag der Evangelischen Kirche für den letzten Oktobersonntag beschlossen, ohne einen gesetzlichen Feiertag zu schaffen oder die Aufnahme in den Schulkalender vorzuschreiben. IELPA und IERP kritisieren die Bezeichnung und die historische Begründung. Das Vorhaben muss noch von der Abgeordnetenkammer geprüft werden.
César Sosa, Gouverneur von Guairá, weist Spekulationen über eine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur zurück und setzt Prioritäten auf die Kommunalwahlen. Die Opposition unter Führung der Senatorin Yolanda Paredes bereitet indes eine Strategie für 2028 vor, die auf Einheit und Korruptionsbekämpfung abzielt.
Die Authentische Radikal-Liberale Partei (PLRA) hat auf ihre Kandidatur in Ciudad del Este verzichtet, um die Opposition hinter Daniel Pereira Mujica zu vereinen. Gleichzeitig verstärkt die Partido Colorado ihren Wahlkampf im Departamento Central für die Kommunalwahlen im Oktober.
Der Senator Walter Kobylanski ist aus der Partei Cruzada Nacional (PCN) ausgetreten und hat seine politische Unabhängigkeit erklärt. Als Gründe nannte er interne Differenzen und Kritik an mangelnder Erneuerung innerhalb der Partei.
Der Präsident von Paraguay, Santiago Peña, legte dem Partido Colorado seinen dritten Jahresbericht vor und sah sich dabei Kritik der Opposition ausgesetzt, die die Priorität des Parteiapparats gegenüber dem Kongress infrage stellt.