Esgaibs Vorschlag zu Staatssymbolen wird durch Akte von 1842 infrage gestellt

Der Abgeordnete Yamil Esgaib will Paraguay Varianten der Staatssymbole aus der Stroessner-Zeit übernehmen lassen. Die von der Kulturbehörde vorgelegte Akte von 1842 nennt den von den Befürwortern angeführten roten Rand nicht.

Esgaibs Vorschlag zu Staatssymbolen wird durch Akte von 1842 infrage gestellt
KI-generierte Illustration.

Die Abgeordnetenkammer Paraguays hat erneut einen Gesetzentwurf auf ihre Tagesordnung gesetzt, den der ANR-Abgeordnete Yamil Esgaib anführt. Er soll Varianten der Staatssymbole, die während der Diktatur Alfredo Stroessners verwendet wurden, zu nationalen Symbolen erklären. Dreizehn weitere Parlamentarier unterstützen den Vorschlag.

Die Befürworter erklären, das Design entspreche der vom Außerordentlichen Generalkongress am 25. November 1842 beschlossenen Gestaltung. Das Nationale Kultursekretariat legte den Abgeordneten jedoch eine Kopie der ursprünglichen Akte vor. Deren Beschreibung der Symbole erwähnt keinen roten Rand an den Wappen.

Das Wort orla erscheint in dem Dokument lediglich im heraldischen Sinn, ohne Farbangabe. Der Entwurf war bereits im Vorjahr abgelehnt worden; im neuen Streit geht es darum, ob die historische Akte Esgaibs Auslegung stützt.

Quellen (1)

Aktualisiert: 21.07.2026, 01:30