Gewalt und Unregelmäßigkeiten bei Kommunalwahlen in Lambaré, San Lorenzo und Mbocayaty

Die Kommunalwahlen am Sonntag, dem 7. Juni, waren in Lambaré, San Lorenzo und Mbocayaty von Gewalttaten und Unregelmäßigkeiten geprägt: Es kam zu Zusammenstößen zwischen Anhängern, körperlichen Übergriffen, Verzögerungen bei der Einrichtung von Wahllokalen sowie zu Vorwürfen, dass Nägel auf Straßen verstreut wurden, um Reifen von Fahrzeugen zu beschädigen.

Bei den Kommunalwahlen am Sonntag, dem 7. Juni, kam es in den ersten Stunden der Abstimmung an verschiedenen Orten des Landes zu Gewalttaten und Unregelmäßigkeiten. Lambaré im Departamento Central verzeichnete die meisten Vorfälle, darunter Zusammenstöße in mindestens drei Schulen, die als Wahllokale dienten: der Escuela Santa Lucía, der Escuela Bernardo Ocampos und der Escuela República de Ecuador.

In allen drei Einrichtungen wurden laut Berichten Streit, gegenseitiges Stoßen und tätliche Angriffe zwischen Anhängern verschiedener innerparteilicher Gruppierungen registriert. Die Besetzung der Wahllokale galt als einer der Hauptkonfliktpunkte zu Beginn des Wahltages.

In San Lorenzo, ebenfalls im Departamento Central, konnte die Abstimmung im Colegio Saturio Ríos, einem der bedeutendsten Schulen der Stadt, nicht wie geplant um 7 Uhr beginnen, da laut Beschwerden anwesender Wähler noch nicht alle Wahltische besetzt waren.

In Mbocayaty im Departamento Cordillera kandidierender Bürgermeisterkandidat der Partido Liberal Radical Auténtico (PLRA) meldete den Ausschluss von Wahlhelfern sowie Übergriffe in einem Wahllokal. Zudem verbreiteten laut dem Sender 1020 AM Unbekannte sogenannte „Clavos Miguelito" – spitze Nagelplatten – auf den Straßen, offenbar mit dem Ziel, die Reifen von Fahrzeugen einer bestimmten innerparteilichen Gruppierung zu beschädigen.

Quellen (1)

Aktualisiert: 07.06.2026, 18:21