Das Nationalkrankenhaus von Itauguá (HNI), eines der wichtigsten Referenzzentren des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge (MSPyBS), hat die Behandlungsbilanz für April 2026 veröffentlicht. Die Zahlen belegen die hohe Nachfrage und die operative Kapazität der Einrichtung, um Patienten aus dem ganzen Land zu versorgen, die eine hochkomplexe Behandlung benötigen.
Dem offiziellen Bericht zufolge wurden zwischen dem 1. und 30. April 28.027 ärztliche Konsultationen durchgeführt. Davon waren 20.900 spezialisierte ambulante Behandlungen ohne Krankenhausaufenthalt, die kritische Bereiche wie Kardiologie, Neurologie, Onkologie und Orthopädie abdeckten. Die Notaufnahme, die rund um die Uhr geöffnet ist, verzeichnete im gleichen Zeitraum 7.127 Notfallbehandlungen.
Neben den Konsultationen führte das HNI über 17.000 bildgebende Untersuchungen durch, darunter Computertomographien, Magnetresonanztomographien und Ultraschalluntersuchungen. Die Einrichtung führte außerdem tausend hochkomplexe Operationen durch, viele davon an Patienten, die auf der Warteliste standen. Der chirurgische Marathon an einem Wochenende mit 47 Eingriffen trug dazu bei, die Wartezeit auf elektive Operationen zu verkürzen.
Die Daten unterstreichen die strategische Rolle des Krankenhauses im öffentlichen Gesundheitswesen Paraguays, insbesondere für Fälle, die eine spezialisierte Infrastruktur und ein spezialisiertes Team erfordern. Die Einrichtung bleibt eine der Säulen des Gesundheitssystems des Landes und deckt einen erheblichen Teil der Nachfrage nach mittel- und hochkomplexer Versorgung ab.