Der Winter in Paraguay verschärft sich ab diesem Freitag mit der Ankunft einer neuen Kaltluftmasse, die die kältesten Nächte der Woche bringen dürfte. Die Direktion für Meteorologie und Hydrologie (Dinac) hat ein Sonderbulletin herausgegeben, das vor einem deutlichen Temperaturrückgang im ganzen Land warnt.
Die niedrigsten Werte werden im Süden des Landes erwartet, wobei das Departamento Ñeembucú Tiefsttemperaturen von 3 °C erreichen könnte. Regionen wie Misiones, Itapúa, Paraguarí, Caazapá und Teile des westlichen Boquerón werden ebenfalls niedrige Temperaturen zwischen 5 °C und 6 °C verzeichnen.
In den übrigen Gebieten, einschließlich Central, Cordillera, Guairá, San Pedro und großen Teilen des Chaco, sollen die Tiefstwerte zwischen 7 °C und 12 °C liegen. Die starken Südwinde werden jedoch das Kältegefühl verstärken, sodass die gefühlte Temperatur noch niedriger ausfällt als die gemessene.
Die Meteorologie warnt auch vor der Möglichkeit von Frostbildung in den am stärksten betroffenen Orten, einem Phänomen, das die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen und am Morgen besondere Vorsicht im Verkehr erfordern kann. Die Bevölkerung wird angehalten, sich warm anzuziehen und besonders auf Kinder, ältere Menschen und Personen mit Atemwegserkrankungen zu achten.
Die intensiven Kältebedingungen dürften während eines Großteils des Wochenendes anhalten und so den Juli mit einer Phase deutlich niedriger Temperaturen einläuten.
