Mercosur führt erste Runde der Verhandlungen über Präferenzhandelsabkommen mit Vietnam in Buenos Aires durch

Mercosur hat in Buenos Aires die erste Verhandlungsrunde mit Vietnam über ein Präferenzhandelsabkommen durchgeführt. Ziel sind ein besserer Marktzugang, diversifizierte Exporte und die Förderung von Investitionen.

Mercosur führt erste Runde der Verhandlungen über Präferenzhandelsabkommen mit Vietnam in Buenos Aires durch

Paraguay und die übrigen Mercosur-Staaten haben in Buenos Aires die erste Verhandlungsrunde über ein Präferenzhandelsabkommen mit Vietnam durchgeführt. Die Gespräche fanden vom 24. bis 28. August statt und umfassten technische Arbeitsgruppen zu einem möglichen Instrument, das den Marktzugang erweitern, Exporte diversifizieren und Investitionen fördern soll.

Die Delegationen erörterten den Warenhandel, Ursprungsregeln, gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Maßnahmen, technische Handelshemmnisse, geografische Angaben und handelspolitische Schutzmaßnahmen. Ebenfalls besprochen wurden rechtliche und institutionelle Fragen, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, Wettbewerb, Zollverfahren und Handelserleichterungen.

Das Ergebnis könnte die Zugangsbedingungen paraguayischer Unternehmen zum vietnamesischen Markt unmittelbar beeinflussen. Ein Abkommen ist jedoch noch nicht abgeschlossen, und Zollvorteile sind noch nicht festgelegt.

Das Außenministerium Paraguays stellte den Prozess als Teil des Ausbaus des Netzes von Handelsabkommen des Mercosur dar. Nach offizieller Erwartung soll er Chancen für paraguayische Produzenten und Unternehmen schaffen, Investitionen fördern und zur Entstehung von Arbeitsplätzen beitragen. Die Behörden beschrieben Vietnam als einen asiatischen Markt mit raschem Wirtschaftswachstum und hohem Konsum primärer und agroindustrieller Güter.

Zur paraguayischen Delegation gehörten Fachleute des Außenministeriums, des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, des Ministeriums für Industrie und Handel, des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht, des Nationalen Dienstes für Qualität und Tiergesundheit, der Nationalen Direktion für geistiges Eigentum sowie der Nationalen Wettbewerbskommission, die für die Förderung des freien Wettbewerbs im Land zuständig ist.

Die Regierung betonte außerdem die Notwendigkeit eines ausgewogenen Rahmens, der die Interessen und Empfindlichkeiten der paraguayischen Produktions-, Industrie- und Agrarsektoren berücksichtigt. Die Verhandlungen werden in technischen Etappen fortgesetzt. Die Auswirkungen auf Unternehmen werden von möglichen vereinbarten Regeln, den gesundheitspolizeilichen Anforderungen und den möglichen handelspolitischen Schutzmechanismen abhängen.

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Quellen (2)

Aktualisiert: 30.08.2026, 01:01