MIC stellt Karte vor, die Daten aus Paraguay bündelt, um Investitionen und öffentliche Politik zu steuern

Das Ministerium für Industrie und Handel (MIC) hat die Plattform MIC MAP eingeführt, die territoriale, produktive, logistische, energetische, soziale und kommerzielle Daten aus ganz Paraguay zusammenführt, um öffentliche Politik, Investitionen und produktive Planung zu unterstützen.

MIC stellt Karte vor, die Daten aus Paraguay bündelt, um Investitionen und öffentliche Politik zu steuern

Das Ministerium für Industrie und Handel (MIC) hat den Wettbewerbsintelligenz-Atlas (MIC MAP) vorgestellt, eine Plattform, die territoriale, produktive, logistische und energetische Daten bündelt, um die öffentliche Politik und Investitionsentscheidungen in Paraguay zu lenken.

Die am 8. September, dem Tag der nationalen Industrie, vorgestellte Anwendung ermöglicht die Abfrage von Informationen nach Departements, Gemeinden oder Interessensgebieten sowie die Verknüpfung von Variablen wie Unternehmensstandorten, Infrastruktur, Konnektivität, Energieversorgung, Gesundheitswesen, Berufsausbildung und Außenhandel.

Die Karte umfasst 263 Städte, 9.107 Kilometer Straßen, Grenzübergänge und Flussläufe. Im Energiebereich integriert sie Daten von drei Kraftwerken, 104 Umspannwerken und 2.553 Kilometern Stromleitungen der staatlichen Verwaltung für Elektrizität (ANDE), der staatlichen Stelle, die für den paraguayischen Elektrizitätssektor zuständig ist.

Die Plattform verzeichnet zudem 23 Kraftstoffverteiler, 2.869 Tankstellen und 74 Eigenversorgungsanlagen für Erdgas. Im produktiven Bereich sind 20.797 Industriebetriebe aus 16 Branchen aufgelistet, sodass Unternehmenskonzentrationen und mögliche Produktionscluster nach Regionen sichtbar werden.

Das System enthält außerdem Informationen zu Personen im erwerbsfähigen Alter, Beschäftigung, Ausbildungszentren, Gesundheitsinfrastruktur, Schutzgebieten, Zollstellen und internationalem Handel. Die Handelsdatenbank umfasst Angaben zu 250 Ländern für den Zeitraum von 2016 bis 2025 sowie eine Rangliste der Handelspartner.

Laut Industrieminister Marco Riquelme entstand die Initiative aus der Notwendigkeit, nicht nur zu wissen, welche Ressourcen und Unternehmen es im Land gibt, sondern auch, wo sie sich befinden, wie sie vernetzt sind und welche Bedingungen sie für neue Vorhaben bieten. Die Integration könne beispielsweise einem Unternehmen helfen, die Entfernung zu Verkehrswegen und Logistikzentren mit der Verfügbarkeit von Energie und Arbeitskräften in den einzelnen Gemeinden zu vergleichen.

Die vorgestellte Version ist noch eine Betaversion. Riquelme erklärte, das MIC wolle Korrekturen und Aktualisierungen auf Basis von Rückmeldungen von Gouverneuren, Investoren und anderen Nutzern einarbeiten. Damit strebt die Regierung an, die Zersplitterung von Informationen zwischen Institutionen wie dem MIC, der ANDE und dem Nationalen Statistikinstitut (INE) zu verringern und territoriale Daten zu einer einheitlichen Referenz für produktive Planung und Kapitalakquise zu machen.

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Quellen (4)

Aktualisiert: 09.09.2026, 08:41