Der Nationale Dienst für Tiergesundheit und -qualität (Senacsa) hat angekündigt, dass Paraguay die 28. Konferenz der Regionalkommission der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) für Amerika ausrichten wird, die für November 2026 geplant ist. Die vom Senacsa organisierte Veranstaltung wird Vertreter aller WOAH-Mitgliedsländer in Amerika sowie Experten und Behörden für Tiergesundheit und öffentliche Gesundheit empfangen.
Die Entscheidung wurde während der 92. ordentlichen Tagung der Weltversammlung der WOAH-Delegierten getroffen, die im vergangenen Jahr in Frankreich stattfand. In einem Präsentationsvideo zum Veranstaltungsort hob die Organisation hervor: „Im Herzen Amerikas gibt es ein Land, in dem die Natur, die Kultur und die Arbeit seiner Bevölkerung seine Identität prägen und entschlossen in die Zukunft voranschreiten.“
Der Präsident des Senacsa, José Carlos Martin, stellte diese Woche die Fortschritte bei der Organisation der Veranstaltung und das institutionelle Begrüßungsvideo vor. Das zentrale Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit zu stärken, Erfahrungen auszutauschen und technische Empfehlungen zur Krankheitsprävention und -bekämpfung zu erarbeiten.
Neben den technischen Sitzungen wird die Konferenz auch als Raum für regionale Entscheidungen und die Verabschiedung von Empfehlungen dienen. Die Wahl Paraguays als Gastgeberland würdigt sein Gesundheitssystem und die Rolle des Landes in der landwirtschaftlichen Produktion der Region.
Der Senacsa betonte, dass Paraguay für die Gewährleistung der Qualität und Rückverfolgbarkeit von Tieren sowie der Unbedenklichkeit von tierischen Erzeugnissen und Nebenerzeugnissen mit einem modernen und zuverlässigen System anerkannt ist. Ebenfalls hervorgehoben wurden der Umweltschutz und die verantwortungsvolle Produktion, die auf technologische Innovation und öffentlich-private Partnerschaften setzen.
Zu den behandelten Themen gehören epidemiologische Überwachung, Prävention grenzüberschreitender Krankheiten wie der Maul- und Klauenseuche, Stärkung der Veterinärdienste, Biosicherheit in der Tierproduktion, Lebensmittelsicherheit, Nachhaltigkeit der Produktionssysteme und Erleichterung des internationalen Handels mit tierischen Erzeugnissen.