Paraguay und Brasilien unterzeichnen Abkommen zur Grenzsicherheit und Bekenntnis gegen Korruption und organisierte Kriminalität

Paraguay und Brasilien unterzeichneten im Rahmen von Ministertreffen des Mercosur ein Abkommen über polizeiliche Zusammenarbeit und Grenzsicherung sowie das „Asunción 2026 – Bekenntnis gegen Korruption und organisierte Kriminalität". Die Vereinbarung umfasst gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption, Geldwäsche, die Integration von Migrationssystemen und die Einrichtung eines gemeinsamen Kommandos in Puerto Murtinho–Carmelo Peralta.

Die Regierungen von Paraguay und Brasilien unterzeichneten ein Abkommen über polizeiliche Zusammenarbeit und Grenzsicherung sowie das „Compromiso de Asunción 2026 gegen Korruption und organisierte Kriminalität" im Rahmen der LV. Tagung der Innen- und Sicherheitsminister des Mercosur und der LXIII. Tagung der Justizminister.

Für Paraguay wurden die Instrumente vom Außenminister Rubén Ramírez Lezcano und vom Innenminister Enrique Riera unterzeichnet. Für Brasilien zeichnete der Minister für Justiz und öffentliche Sicherheit, Wellington Cesar Lima e Silva. An der Zeremonie nahmen Minister der Exekutive, Vizeminister und Polizeibehörden teil.

Das Kooperationsabkommen sieht gemeinsame Arbeit bei der Bekämpfung von Korruption und Geldwäsche sowie die Ausbildung von Polizeibeamten in finanzieller Analyse und Ermittlung vor. Es umfasst zudem die Integration von Migrationskontrollsystemen, die Stärkung der polizeilichen Zusammenarbeit im künftigen Biozeanischen Korridor und die Einrichtung des gemeinsamen Kommandos Puerto Murtinho–Carmelo Peralta.

Quellen (1)

Aktualisiert: 30.05.2026, 08:16