Paraguay warnt weiterhin vor Dengue-Prävention trotz Rückgang der Fälle

Das Gesundheitsministerium Paraguays hält die Warnung zur Prävention gegen Dengue, Zika und Chikungunya aufrecht, obwohl die bestätigten Fälle niedrig sind: nur vier in den letzten drei Wochen und 290 im Jahresverlauf.

Paraguay warnt weiterhin vor Dengue-Prävention trotz Rückgang der Fälle

Das Gesundheitsministerium Paraguays, durch die Generaldirektion für Gesundheitsüberwachung, warnt die Bevölkerung, die Präventionsmaßnahmen gegen Dengue und andere Arbovirosen wie Zika und Chikungunya beizubehalten, selbst bei derzeit geringer Virusverbreitung. Die Meldungen von Verdachtsfällen bleiben stabil, mit einem Durchschnitt von 128 pro Woche.

In den letzten drei Wochen wurden laut dem epidemiologischen Bulletin nur vier Dengue-Fälle im Land bestätigt, identifiziert in den Departamentos Central, Presidente Hayes und in Asunción. Die kumulierte Zahl der Diagnosen im Jahr beläuft sich auf 290.

Die Gesundheitsbehörden betonen die Bedeutung der Beseitigung von Brutstätten der Mücke Aedes aegypti, insbesondere nach Regenperioden. Die Empfehlungen umfassen das Entsorgen von wasseransammelnden Gegenständen wie Flaschen und Reifen, das Abdecken von Wassertanks, regelmäßiges Reinigen der Dachrinnen und tägliches Wechseln des Wassers in Pflanzentöpfen und Tiertränken.

In Bezug auf schwere Fälle wurden in den letzten Wochen zwei Patienten mit Dengue hospitalisiert, einer in Limpio und einer in Asunción. Beide wurden bereits medizinisch entlassen. In diesem Zeitraum wurden keine Todesfälle durch die Krankheit registriert. Der zuvor identifizierte Ausbruch in der Gemeinde Limpio geht weiter zurück, mit nur zwei kürzlich registrierten Fällen.

Einige Regionen verzeichneten jedoch einen Anstieg der Meldungen, darunter Central, Asunción, Itapúa, Paraguarí, Guairá, Boquerón, Caaguazú, Amambay, Ñeembucú und Caazapá. Bei Chikungunya gab es keine neuen bestätigten Fälle; die Jahresgesamtanzahl bleibt bei 19, davon drei importiert aus Bolivien.

Das Ministerium betont auch die Notwendigkeit, bei ersten Anzeichen von Symptomen wie Fieber, Körperschmerzen oder Kopfschmerzen medizinische Hilfe aufzusuchen und Selbstmedikation zu vermeiden.

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Quellen (1)

Aktualisiert: 02.08.2026, 00:19