Paraguayische Designerin reist mit Cirque du Soleil, Familie und Nähmaschine durch Südamerika

Die paraguayische Designerin und Kostümbildnerin Luján Riquelme tourt mit dem kanadischen Cirque du Soleil durch Südamerika, begleitet von ihrer Familie und einer Nähmaschine. Während der „Alegría“-Tournee kreiert und upcycelt sie Kleidung – oft aus Secondhand-Läden – und teilt ihre Perspektive auf das Leben zwischen Mutterschaft, Beruf und ständiger Veränderung.

Paraguayische Designerin reist mit Cirque du Soleil, Familie und Nähmaschine durch Südamerika

Luján Riquelme, paraguayische Designerin und Kostümbildnerin, gehört zum Team des Cirque-du-Soleil-Spektakels „Alegría“, das aktuell durch Südamerika tourt. Die kanadische Akrobatik- und Theatercompagnie ist bekannt dafür, ohne Tiere auszukommen und traditionelle Zirkuselemente in szenische Kunstwerke zu verwandeln.

Zwischen Städten, Bühnen und acht Koffern verbindet Riquelme ihre Karriere mit Mutterschaft und Familienleben. Sie reist mit ihrer Familie, Oli und Yan, sammelt Erinnerungen und passt sich immer wieder neuen Umgebungen und Routinen an.

Ihre Nähmaschine gehört zu den Gegenständen, die sie auf der Tournee begleiten. Unterwegs entwirft und verändert sie Kleidung, recycelt Stücke, arbeitet an Projekten und gibt gelegentlich in Online-Inhalten Nähtechniken weiter. In ihrer Freizeit näht sie auch für sich selbst.

Ein Großteil ihrer Garderobe stammt aus Secondhand-Läden, die sie auf Reisen besucht. In jeder Stadt sucht sie nach Flohmärkten, Vintage-Läden und lokalen Geschäften, um besondere Stücke zu finden und in ihren Stil zu integrieren.

„Ich liebe es, mich durch Kleidung und Mode auszudrücken“, sagt sie. In ihren Beiträgen zeigt sie, wie man mit wenigen Teilen verschiedene Looks kreiert, und regt dazu an, über den ständigen Kauf neuer Kleidung nachzudenken.

Die Tournee hat auch ihre Art verändert, Städte zu entdecken. Neben Bühnen und Sehenswürdigkeiten besucht Riquelme Museen, Märkte und Läden mit Bezug zur lokalen Geschichte und Kultur. Später verarbeitet sie diese Erlebnisse in Videos, um „diese Reise aus meiner Perspektive“ zu teilen.

„Das ist mein Weg“, beschreibt sie ihre aktuelle Lebensphase. Die nomadische Routine vereint die Arbeit beim Cirque du Soleil, das Handwerk und die Verantwortung, die Familie inmitten häufiger Veränderungen zu begleiten.

„Ich lerne, mit dem Unbekannten umzugehen. Als Mutter entdecke ich mich neu“, sagt sie. Die Erfahrung führt ihre Praxis des Entwerfens und Upcyclings von Kleidung durch verschiedene südamerikanische Städte – während die Nähmaschine Teil der Anpassung an ein Leben in Bewegung wird.

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Quellen (1)

Aktualisiert: 04.09.2026, 01:00