Peña prognostiziert bei Gipfeltreffen an der UNA ein BIP-Wachstum von über 4 % für 2026

Präsident Santiago Peña prognostizierte während der Cumbre Estudiantil de Economía an der UNA, dass Paraguay 2026 ein BIP-Wachstum von über 4 % verzeichnen werde, angetrieben durch öffentliche und private Investitionen.

Peña prognostiziert bei Gipfeltreffen an der UNA ein BIP-Wachstum von über 4 % für 2026

Präsident Santiago Peña stellte in Aussicht, dass Paraguay Ende 2026 wieder ein Wirtschaftswachstum von über 4 Prozent verzeichnen werde, und untermauerte damit den Optimismus der Regierung hinsichtlich der Entwicklung des Landes. Die Erklärung gab er zur Eröffnung der ersten Studentischen Wirtschaftskonferenz „Nicasio Martínez Díaz“ an der Universidad Nacional de Asunción (UNA) ab.

Nach den Worten des Staatschefs stützt sich die Expansion nicht allein auf den gestiegenen Konsum, sondern wird vor allem durch höhere öffentliche und private Investitionen angetrieben. Diese Dynamik, so Peña, festige die Grundlagen, um einen Wachstumszyklus oberhalb des historischen Potenzials der paraguayischen Wirtschaft zu tragen.

Der Präsident hob hervor, dass Paraguay in einem unsicheren internationalen Umfeld Wettbewerbsvorteile wie makroökonomische Stabilität, kontrollierte Inflation und günstige Bedingungen für Kapitalzuflüsse behaupte. Es sei zu erwarten, dass diese Faktoren weiterhin Beschäftigung schafften, die Produktionskapazität erhöhten und Branchen wie Industrie, Dienstleistungen und Agrarexporte stärkten.

Die offizielle Prognose deckt sich mit den Schätzungen von Wirtschaftsorganisationen und Analysten, die Paraguay als eine der dynamischsten Volkswirtschaften Südamerikas einstufen. Die Herausforderung bleibe jedoch, die makroökonomischen Kennzahlen in konkrete Verbesserungen für die Bevölkerung umzumünzen, insbesondere bei hochwertiger Beschäftigung, Einkommen und dem Abbau sozialer Ungleichheit.