Präsident Santiago Peña hat am Mittwoch den Baubeginn des größten Forstindustriekomplexes, der je in Paraguay errichtet wurde, im Distrikt Paso Horqueta, Departamento Concepción, bekannt gegeben. In einem Beitrag in den sozialen Medien erläuterte der Staatschef, dass das Projekt des Unternehmens Paracel einen Flusshafen, Übertragungsleitungen, Straßenzugänge und die gesamte notwendige Infrastruktur für die künftige Zellstofffabrik umfasst.
„In Paso Horqueta, Concepción, beginnt der Bau des Industrieökosystems von Paracel: Flusshafen, Übertragungsleitungen, Straßenzugänge und die gesamte Infrastruktur für die künftige Zellstofffabrik“, schrieb Peña. Ihm zufolge verfügt das Vorhaben bereits über 100.000 Hektar bepflanzte Fläche und habe über 5.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen.
Der Präsident hob auch die Ansiedlung von Sudati hervor, einem der größten Sperrholzhersteller Brasiliens, das in der nördlichen Region des Landes weitere 2.000 Arbeitsplätze schaffen soll. „Lange Zeit hat Paraguay Rohstoffe exportiert und die Wertschöpfung ins Ausland verlagert. Jetzt ändert sich das. Vom Baum bis zum fertigen Produkt auf paraguayischem Boden. Das ist Paraguay 2x in der Praxis“, erklärte er.
Peña bezeichnete das Projekt als „eines der Kapitel der Industriegeschichte Paraguays“ und betonte, dass die Initiative einen Wendepunkt in der Entwicklungsstrategie des Landes darstelle, das nun die Wertschöpfung aus der Forstproduktion im Inland vorantreibe.