Peña schlägt Berufsdiplomatin als Botschafterin Paraguays in den USA vor

Präsident Santiago Peña hat dem Senat die Berufsdiplomatin Estefanía Laterza de los Ríos als Botschafterin Paraguays in den USA vorgeschlagen. Sie soll die Nachfolge des Politikers Gustavo Leite antreten.

Peña schlägt Berufsdiplomatin als Botschafterin Paraguays in den USA vor

Präsident Santiago Peña hat offiziell die Ernennung von Estefanía Laterza de los Ríos zur neuen Botschafterin Paraguays in den Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Der Antrag auf verfassungsmäßige Zustimmung wurde am Freitag an den Senat übermittelt, wie es die Verfassung für die Berufung außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter vorsieht.

Laterza de los Ríos, seit 2018 im Rang einer Botschafterin, ist eine Berufsdiplomatin mit über 30 Jahren Erfahrung. Derzeit leitet sie die Diplomatische und Konsularische Akademie Carlos Antonio López des Außenministeriums, die für die Ausbildung des paraguayischen diplomatischen Dienstes zuständig ist.

Ihr umfangreicher Werdegang umfasst Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung und in multilateralen Organisationen. Sie war stellvertretende Ministerin für Investitionen und Exporte im Ministerium für Industrie und Handel sowie Generalsekretärin und Direktorin für multilaterale Politik im Außenministerium. Im multilateralen Bereich arbeitete sie als Direktorin und Vertreterin der Entwicklungsbank für Lateinamerika und die Karibik (CAF) in Brasilien und verwaltete ein Projektportfolio von über 3,5 Milliarden US-Dollar.

Die Ernennung soll die Stelle besetzen, die Gustavo Leite, Senator der regierenden Colorado-Partei (ANR), am 22. Juli aufgegeben hat, um nach weniger als einem Jahr an der Spitze der Botschaft in Washington in den Senat zurückzukehren.

Nun hängt die Nominierung von der Prüfung und Zustimmung des paraguayischen Senats ab. Sollte sie die verfassungsmäßige Zustimmung erhalten, wird Laterza die Vertretung in einer Phase übernehmen, die als entscheidend für die bilaterale Agenda gilt, die politische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische und kooperative Themen umfasst. Die Wahl einer Berufsdiplomatin markiert einen Wechsel im Profil gegenüber ihrem Vorgänger, der direkt aus der parlamentarischen Politik kam.

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Quellen (4)

Aktualisiert: 16.08.2026, 01:00