Die Stadt Pirayú im Departamento Paraguarí bereitet sich auf die XI. Ausgabe des Nationalen Chipa-Festivals vor, eines der wichtigsten kulinarischen und kulturellen Ereignisse der Region. Die Veranstaltung findet vom 29. bis 31. Mai 2026 im historischen Bahnhof der Stadt statt.
Die Intendantin Cynthia Godoy de Egusquiza stellte gemeinsam mit kulturellen Vertretern diese neue Ausgabe des Festivals offiziell vor und hob die Bedeutung der Veranstaltung als Raum zur kulturellen und touristischen Förderung sowie zur wirtschaftlichen Stärkung der Gemeinschaft hervor.
Während der drei Veranstaltungstage können die Besucher eine vielfältige gastronomische Ausstellung mit typischen Produkten genießen, die von lokalen Handwerkern und Produzenten hergestellt werden. Zu den Hauptattraktionen zählen die traditionelle Chipa de Manduví sowie andere Zubereitungen auf Erdnussbasis wie das Mbeju de Maní, die typisch für die Volksküche der Region sind.
Die Vorsitzende des Kulturvereins von Pirayú, Nancy Benítez de Garcete, erklärte, dass das Festival darauf abziele, die Bräuche und den historischen Reichtum der Stadt neu zu bewerten.
„Es ist eine kulturelle Rettung. Wir wollen alles zeigen, was Pirayú an Gastronomie, Kultur und Geschichte zu bieten hat", sagte sie.
Die Behörden betonten zudem, dass die Veranstaltung einen wichtigen wirtschaftlichen Aufschwung für Unternehmer, Handwerker und Landwirte schaffe, die während des Festivals ihre Produkte direkt verkaufen.
Parallel dazu treibt die Gemeinde weiterhin die Bemühungen voran, damit die in der Stadt hergestellte traditionelle paraguayische Hängematte als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit von der UNESCO anerkannt wird, als Teil einer umfassenden Strategie zur kulturellen und touristischen Förderung.