SENAD zerschlägt Drogenumschlagplätze in Asunción und Hernandarias und nimmt zwei Verdächtige fest

Die Nationale Antidrogenbehörde (SENAD) hat in dieser Woche zwei Drogenverkaufsstellen in Asunción und Hernandarias ausgehoben, Rauschgift sichergestellt und zwei Verdächtige festgenommen.

SENAD zerschlägt Drogenumschlagplätze in Asunción und Hernandarias und nimmt zwei Verdächtige fest

Die Nationale Antidrogenbehörde (SENAD) hat in dieser Woche im Rahmen zweier getrennter Einsätze in Paraguay zwei Drogenverkaufsstellen ausgehoben. In Asunción wurde ein angebliches therapeutisches Spa im Stadtteil Teniente Silvio Pettirossi, in der Nähe des Marktes 4, durchsucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Einrichtung unter dem Deckmantel von Massage- und spirituellen Dienstleistungen mit dem Verkauf von Rauschgift betrieben wurde.

Bei der Operation, die von der Direktion für städtische Einsätze der SENAD unter Begleitung des Staatsanwalts Andrés Arriola durchgeführt wurde, stellten die Beamten 52 Gramm Kokain – entsprechend etwa 104 Dosen – sowie über ein Kilogramm Marihuana, aufgeteilt in rund 100 „Tocos“, und 11 Blister mit Beruhigungstabletten sicher. Die festgenommene Frau, Gladis Francisca Saucedo Serna (40), bekannt als „Tia Morena“, hat bereits Vorstrafen wegen Drogenhandels. Sie gab an, die Drogen gehörten nicht ihr, sondern sie handle im Kommissionsverfahren.

In Hernandarias im Departamento Alto Paraná zerschlug die SENAD ein rund um die Uhr aktives Verteilzentrum im Stadtteil Aurora. In dem heruntergekommenen Haus wurden 159 Gramm Kokainbase und 651 Gramm Marihuana, bereits für den Verkauf verpackt, sichergestellt. Insgesamt wurden damit mehr als tausend Dosen aus dem Verkehr gezogen.

Der festgenommene Verdächtige wurde als Aldo Adorno Sotelo (37) identifiziert. Neben den Drogen fanden die Beamten eine Präzisionswaage, Bargeld, ein Mobiltelefon und einen Revolver Kaliber 38. Der Einsatz wurde vom Regionaldezernat Nr. 2 der SENAD mit Sitz in Ciudad del Este durchgeführt, begleitet von der Staatsanwaltschaft unter Leitung des auf Drogenbekämpfung spezialisierten Staatsanwalts Manuel Rojas von der Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung des Drogenhandels.

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Quellen (4)

Aktualisiert: 15.08.2026, 01:00