SENAD zerstört Plantage und nimmt Verdächtige bei Anti-Drogen-Operationen in Paraguay fest

Bei Operationen gegen den Drogenhandel zerstörte die paraguayische Drogenbekämpfungsbehörde SENAD (Secretaría Nacional Antidrogas) zwölf Tonnen Marihuana in Amambay, die brasilianische Polizei fing einen mit Kokain beladenen Hubschrauber aus Paraguay ab, und Beamte nahmen Jugendliche in Verbindung mit dem Clan Rotela wegen Kleindealings in Luque sowie einen Verdächtigen einer Schießerei in Asunción fest.

SENAD zerstört Plantage und nimmt Verdächtige bei Anti-Drogen-Operationen in Paraguay fest
KI-generierte Illustration.

Die nationale Drogenbekämpfungsbehörde Paraguays (Secretaría Nacional Antidrogas, SENAD) zerstörte zwölf Tonnen Marihuana auf einer vier Hektar großen Plantage in der Region Tamburi in Bella Vista Norte im Departamento Amambay. Die am vergangenen Freitag unter Aufsicht der Staatsanwältin Rossana Coronel durchgeführte Operation führte auch zur Zerstörung eines Lagers, das zur Aufbewahrung und Verarbeitung der Droge genutzt wurde.

Am Sonntag wurde ein kleiner Hubschrauber, der von Bella Vista Norte abgehoben war, von der brasilianischen Staatspolizei abgefangen, nachdem er den brasilianischen Luftraum erreicht hatte. Der von dem 62-jährigen Brasilianer José Carlos Barbosa gesteuerte Hubschrauber transportierte zwischen 288 und 346 Kilogramm Kokain. Eine Verfolgungsjagd in der Luft zwang den Hubschrauber zur Landung auf einer Plantage etwa 25 Kilometer von der Grenze entfernt. Der Pilot gab an, dass fünf vermummte und mit Sturmgewehren bewaffnete Männer die Droge in Paraguay für den Transport nach Hortolândia in São Paulo verladen hätten.

In Luque nahmen Beamte der Abteilung für urbane Operationen der SENAD zwei junge Männer fest, die mutmaßliche Drogenlieferanten des Clan Rotela sind: den 18-jährigen Adán Erico Caballero Cubilla und den 19-jährigen Jesús Daniel Amarilla Vergara. Sie transportierten 3,014 kg Kokain, was über 6.000 Einzeldosen entspricht, in einem Fahrzeug eines Fahrdienstes. Die Fahrerin wurde wegen fehlender Beteiligung freigelassen. Die von Staatsanwältin Julia Báez koordinierte Operation ist Teil des Plans Sumar zur Bekämpfung des Kleindealings.

Parallel dazu wurde in Asunción ein 19-jähriger Jugendlicher festgenommen, nachdem er am Samstag im Stadtteil San Antonio auf zwei Motorradfahrer geschossen hatte. Ermittler bringen den Verdächtigen mit dem Clan Rotela in Verbindung, basierend auf Social-Media-Posts, in denen er mit Waffen hantiert und Gesten zeigt, die auf die kriminelle Vereinigung anspielen.

Quellen (9)

Aktualisiert: 28.07.2026, 01:30