Senave verzeichnet Rekord bei Stevia-Exporten aus Paraguay bis Mai 2026 mit einem Anstieg von 518 %

Das Senave verzeichnete bis Mai 2026 einen Rekord bei den Stevia-Exporten Paraguays mit einem Anstieg von 518 % im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 142 Tonnen exportiert, hauptsächlich nach Argentinien, Uruguay, Chile und Spanien.

Der Nationale Dienst für Pflanzen- und Saatgutqualität und -gesundheit (Senave) meldete einen Rekord bei den Stevia-Exporten, die vor Ort als ka’a he’ẽ bekannt ist, bis Ende Mai 2026. Die Daten zeigen ein deutliches Wachstum des exportierten Volumens in den ersten fünf Monaten des Jahres und übertreffen die Zahlen der Vorjahre.

Laut den Statistiken der Ventanilla Única de Exportación (VUE) wurden 2026 insgesamt 142 Tonnen Stevia exportiert, was einem Anstieg von 518 % gegenüber den 23 Tonnen im gleichen Zeitraum 2025 entspricht. Zum Vergleich: 2021 lag das exportierte Volumen bei 27 Tonnen, 2022 bei 57 Tonnen, 2023 bei 69 Tonnen und 2024 bei 118 Tonnen.

Die wichtigsten Exportziele für Stevia waren Argentinien, Uruguay, Chile und Spanien, wobei letzteres der größte Importeur des paraguayischen Produkts ist. Neben Stevia verzeichnete auch der Leguminosensektor ein Wachstum bei den Exporten, insbesondere bei den Poroto-Sorten Mungo, Schwarz und Colorado. Das exportierte Volumen dieser Hülsenfrüchte stieg von 853 Tonnen im Jahr 2025 auf 3.748 Tonnen im Jahr 2026, mit Abnehmern wie Indonesien, den Philippinen, Vietnam, Taiwan, Thailand, Malaysia, Brasilien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien.

Der Senave betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Händlern und öffentlichen Stellen, um die Qualität und Gesundheit der Produkte sicherzustellen und die Anforderungen der internationalen Märkte zu erfüllen. Die Behörde spielt eine zentrale Rolle durch phytosanitäre Inspektionen und Zertifizierungen.

Die Unión de Gremios de la Producción hob hervor, dass der Stevia-Sektor in Paraguay im Wachstum begriffen ist, angetrieben durch die konstante Nachfrage sowohl auf dem Binnenmarkt als auch im Ausland. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, die Produktion auszuweiten und die Produktivität zu steigern, um das volle Potenzial des Anbaus auszuschöpfen. Es gibt Pläne, die Anbaufläche auf bis zu 50.000 Hektar zu erweitern, was etwa 100.000 Produzentenfamilien einbezieht und Stevia zu einem wichtigen Motor für die ländliche Entwicklung im Land machen könnte.

Quellen (1)

Aktualisiert: 11.06.2026, 06:24