Tiktoker Treezy sagt als Zeuge im Fall eines Jets mit 261 kg Drogen aus

Der TikToker Jabari Stephan Brown, bekannt als Treezy und Co-Pilot des Geschäftsjets, der aus den Vereinigten Staaten mit 261 Kilogramm Drogen eingetroffen war, sagte am Donnerstag, dem 4. Juni, als Zeuge in einer Beweisvorausnahme vor der Richterin für Organisierte Kriminalität Rosarito Montanía aus. Er hat umfassend mit den Ermittlern zusammengearbeitet und darf nach seiner Aussage das Staatsgebiet verlassen.

Der TikToker Jabari Stephan Brown, bekannt als Treezy, sagte am Donnerstag, dem 4. Juni, als Zeuge im Vorfeld der Beweisaufnahme vor der Richterin für Organisierte Kriminalität Rosarito Montanía im Fall des Geschäftsjets aus den USA mit 261 Kilogramm hochwertiger Drogen aus. Der Copilot des Challenger 604 mit der Registrierung N116HL erschien im Justizpalast in Begleitung von drei Anwälten.

An der Anhörung nahmen die Staatsanwältin Ingrid Cubilla, der Anwalt Rafael Fernández – Verteidiger der drei angeklagten US-Bürger Marisol Rivas, Troy Anthony Vásquez und David Thomas Wise –, die Dolmetscherin Silvia Torres sowie der Gerichtsmediziner Rosalino Pinto teil. Die Aussage wurde als vorgezogene Beweisaufnahme zugelassen, um sie später in einem möglichen mündlichen Verfahren zu verwenden.

Fernández legte gegen die Anordnung zur Anhörung Berufung ein und argumentierte, Brown könne selbst als Beschuldigter in Betracht kommen, da er sich zum Zeitpunkt der Festnahme mit seinen Mandanten aufgehalten habe, und seine Aussage könne einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil verursachen. Dennoch bestätigte Richterin Rosarito Montanía die Durchführung der Maßnahme. Vor Beginn der Sitzung beantragte der Anwalt eine Unterbrechung wegen der Abwesenheit der Angeklagten, woraufhin die Richterin eine Pause gewährte, damit diese per Videokonferenz teilnehmen konnten, um die Bedingungen eines mündlichen Verfahrens zu simulieren.

Die Staatsanwältin hatte die Aussage von Brown auf Grundlage der vorläufigen Ermittlungen beantragt, die darauf hindeuteten, dass er nicht an der Tat beteiligt sei, aber relevante Informationen zum Fall liefern könne. Laut der Ermittlerin hat der TikToker umfassend mit den Ermittlern zusammengearbeitet und Angaben zu seiner Anstellung, dem Reiseverlauf, den Kommunikationswegen und weiteren Umständen des untersuchten Fluges gemacht – Informationen, die vorläufig mit anderen Aktenbestandteilen der Staatsanwaltschaft übereinstimmen.

Nach der Aussage steht Brown rechtlich nichts im Weg, das Staatsgebiet zu verlassen und in sein Wohnsitzland zurückzukehren. Die Staatsanwältin hatte die Aufhebung der gegen ihn verhängten Haftanordnung verfügt, da keine ausreichenden Voraussetzungen für persönliche Sicherungsmaßnahmen vorlagen.

Quellen (1)

Aktualisiert: 04.06.2026, 19:52